Denkmalpflege ist sein Steckenpferd, aber auch Gartenarbeit zählt zu seiner Passion: Bei "gutem Befinden" - so seine eigene Aussage - vollendet Friedrich Brych sein 80. Lebensjahr. Die Familie überrascht ihn mit einem Geschenk auf vier Rädern.
Gattin Elke, Tochter Friederike und Sohn Felix - als Bundesliga- und Fifa-Schiedsrichter überregional bekannt - waren die ersten Gratulanten. Mit einem 50 Jahre alten Lancia 2000 hatte die Familie für ein ganz besonders Geburtstagsgeschenk gesorgt. Auch Freunde und Bekannte schauten bei Friedrich Brych vorbei, Vereinsvertreter überbrachten Geschenkkörbe und gute Wünsche. Für den Denkmalpflegeverein, dessen Vorsitzender der Jubilar ist, gratulierte Stellvertreter Richard Winderl und Rüdiger Hügel übermittelte als Chef des SV Schwarzhofen die Glückwünsche der Sportlerfamilie.
Nach wie vor wichtig ist Brych die körperliche Arbeit in Wald und Flur, schließlich hat er einen großen Garten zu pflegen. Aus einer Reihe von Aufgaben und Hobbies ragt die Denkmalpflege heraus. Der Jubilar schätzt gutes Essen - vor allem Knoblauch darf dabei nicht fehlen - sowie ein eiskaltes Pils - das er in der Oberpfalz nicht immer bekommt - und hin und wieder lässt er sich eine Schweinshaxe schmecken.
Der Jubilar blickt auf ein bewegtes Leben zurück: Geboren wurde er 1938 in Karlsbad, 1945 kam er als Heimatvertriebener in die hiesige Gegend. In Neunburg ging er zur Volksschule und dann zwei Jahre nach Cham zur Oberschule. Beruflich bedingt durch die Arbeit des Vaters zog die Familie nach Westfalen, zuerst nach Bielefeld, wo er beim dortigen VfB Fußball spielte. Später folgte ein Umzug nach Lübbecke.
Friedrich Brych studierte Jura, in München schloss er sein Studium an, in Saarbrücken promovierte er. Beruflich war er Jahrzehnte hindurch Chefjurist der LBS Bayern. 1993 verschlug es ihn innerhalb eines Joint-Venture-Verfahrens nach Prag, wo eine tschechische Bausparkasse aufgebaut wurde. Dort wirkte Brych über sechs Jahre als Vorstand, ehe er in den Ruhestand ging.
Bereits 1989 hatte die Familie ein Haus im Markt gekauft. Während der beruflichen Laufbahn verbrachten sie hier vor allem die Wochenenden - Friedrich Brych reiste immer aus Prag an, Gattin Elke aus München. "Wir haben Schwarzhofen ins Herz geschlossen", brachte der Jubilar an seinem Ehrentag zum Ausdruck.













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