29.08.2026 - 15:03 Uhr

Acht-Tore-Spektakel: Heidenheim schießt Dynamo ab

Der Bundesliga-Absteiger holt gegen Dresden wichtige Punkte. Die Gäste liegen zweimal vorn, kassieren aber einen Platzverweis - und ein kurioses Eigentor. Am Ende fällt ein Treffer nach dem anderen.

Heidenheim und Dynamo lieferten sich ein packendes Duell auf der Ostalb. Bild: Harry Langer/dpa
Heidenheim und Dynamo lieferten sich ein packendes Duell auf der Ostalb.

Der 1. FC Heidenheim hat in der 2. Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag geschafft und Dynamo Dresden in einem wilden Duell mit 5:3 (0:1) besiegt. Die Gäste gingen zweimal in Führung - sogar in Unterzahl. Nach einem kuriosen Eigentor der Dresdner drehten die Heidenheimer die Partie aber noch und holten nach zwei Pflichtspielniederlagen wieder drei wichtige Punkte.

Vincent Vermeij brachte Dynamo in der 30. Minute in Führung. Thomas Dähne, der im Heidenheimer Tor den Vorzug vor Frank Feller erhalten hatte, kam an den Kopfball des Niederländers nicht mehr heran. Nach der Pause steigerte sich der Bundesliga-Absteiger und glich durch Jan Schöppner aus (67.).

Heidenheim in der Schlussphase wie im Rausch

Dann wurde es wild: Dresdens Thomas Keller (69.) sah für ein Foul Gelb-Rot, nur kurz später stellte Robert Wagner auf 2:1 für die Sachsen (73.). Heidenheim schlug in Überzahl aber zurück. Friedrich Müller bugsierte den Ball im hohen Bogen ins eigene Tor (77.). In der Schlussphase trafen Oualid Mhamdi (87.), Julian Niehues (89.) und Maximilian Breunig (90.+1) innerhalb weniger Minuten für den FCH. Dann setzte Dresdens Jonas Sterner (90.+7) den Schlusspunkt.

Die Heidenheimer hatten zuletzt mit 1:4 bei Hertha BSC und dann in der ersten DFB-Pokalrunde mit 2:5 beim Viertligisten SSV Jeddeloh II verloren. Gegen Dresden zeigte das Team von Trainer Frank Schmidt nun aber Moral.

© dpa-infocom, dpa:260829-930-601639/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.