Amberg
27.12.2021 - 13:16 Uhr

8 Spiele binnen 18 Tagen: ERSC Amberg im Terminstress

Eine Partie jagt die andere in der Eishockey-Bayernliga: In den zweieinhalb Wochen bis zum Ende der Vorrunde sind die Wild Lions im "Dauereinsatz". Der Sportliche Leiter Chris Spanger ist von der Terminhatz wenig begeistert.

Die Spieler des ERSC Amberg bekommen in den kommenden Wochen nur wenige Gelegenheiten zum Durchschnaufen. Allein bis zum Ende der Vorrunde in der Eishockey-Bayernliga am 16. Januar stehen noch acht Partien auf dem Programm. Archivbild: Andreas Brückmann
Die Spieler des ERSC Amberg bekommen in den kommenden Wochen nur wenige Gelegenheiten zum Durchschnaufen. Allein bis zum Ende der Vorrunde in der Eishockey-Bayernliga am 16. Januar stehen noch acht Partien auf dem Programm.

Am kommenden Donnerstag muss der ERSC Amberg bei den Schweinfurter Mighty Dogs zum Nachholspiel in der Eishockey-Bayernliga antreten. Am 16. Januar endet die Vorrunde - und dann soll geklärt sein, wer unter die ersten Acht der Tabelle gekommen ist und damit den vorzeitigen Klassenerhalt in der Tasche hat. Für die Wild Lions stehen da in zweieinhalb Wochen gleich acht (!) Begegnungen an - ein wahrlich straffes Programm für Amateur-Sportler.

Chris Spanger ist wenig begeistert davon: "Das ist sicherlich nicht optimal, was die Vorbereitung auf den jeweiligen Gegner betrifft und die körperliche Substanz, denn da steigt die Gefahr für Verletzungen", fürchtet der Sportliche Leiter der Löwen.

Für den ERSC wurde der Terminplan durch drei Nachholspiele erweitert, für deren - pandemiebedingten - vorherigen Ausfall der Verein selbst nicht der Verursacher war. Deshalb aber keinerlei Vorwurf an die betroffenen Clubs: "Das hätte jeden treffen können", so Spanger. In der entscheidenden Phase der Vorrunde bedeutet das aber trotzdem drei Wochentagsspiele für die Löwen: Am Donnerstag, 30. Dezember, in Schweinfurt, am Mittwoch, 5. Januar, gegen Erding und schließlich am Dienstag, 11. Januar, in Waldkraiburg.

Gerade diese Begegnung - die fünfte Partie binnen neun Tagen - dürfte nicht leicht und schon gar nicht mit kompletter Besetzung zu bewältigen sein, weil da die Busabfahrt am frühen Nachmittag terminiert ist und die Rückankunft einiges nach Mitternacht: "Irgendwie muss es ja gehen", hat Spanger (noch) kein Patentrezept.

Amberg26.12.2021

 
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