20.07.2020 - 20:38 Uhr
AmbergSport

Alexander Bugera - der Tausendsassa vom Lauterer Betzenberg

Jetzt wird er wieder an anderer Stelle gebraucht. Seit 2007 ist Alexander Bugera beim 1. FC Kaiserslautern. Aufgaben hatte er schon viele - nicht als Profi nur auf dem Platz.

Alexander Bugera hat wieder einmal eine neue Aufgabe bei "seinem" 1. FC Kaiserslautern.
von Josef Maier Kontakt Profil

Dieser Oberpfälzer ist der Mann für alle Fälle bei den Pfälzern: Alexander Bugera hat wieder eine neue Aufgabe beim 1. FC Kaiserslautern. Künftig trainiert der gebürtige Amberger die U21 des Traditionsvereins, die in der Oberliga Rheinland Pfalz/Saar spielt. Erst im vergangenen Jahr war der 41-Jährige in den Jugendbereich des FCK zurückgekehrt, auch ein bisschen zurück zu seinen Wurzeln, nachdem er zuvor Co-Trainer der Profis war. Der ehemalige Defensivspieler hat schon viele Jugendteams des FCK trainiert, zuletzt die U16.

Eigentlich wollte er dort auch bleiben und seine Erfahrung weitergeben, wie er erst vor einigen Wochen im Gespräch mit den Oberpfalz-Medien sagte. Jetzt sind die Verantwortlichen des Vereins aber wieder auf ihn zugekommen. "Im Rahmen der Neuausrichtung der U21 ist es unser gemeinsames Ziel, die U21-Spieler enger an den Profibereich anzugliedern", heißt es in einer Pressemitteilung. Und da soll Bugera als Coach der zweiten Mannschaft helfen.

Alexander Bugera zu seiner Rückkehr in den Juniorenbereich

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Viele Talente schon bekannt

Der Amberger kennt beide Seiten nicht nur aus seiner Spielerzeit: Das Leben eines Profis und die Anforderungen und das harte Arbeiten der Talente, die sich einen großen Traum erfüllen wollen. Bugera hat in den vergangenen fünf Jahren schon viele Jungs auf diesem Weg begleitet. "Viele kenne ich noch aus meiner Zeit als U17- und U19-Trainer", sagt er und freut sich schon auf die Zusammenarbeit. Auf die jungen Spieler wartet mit 19 und 20 Jahren die entscheidende Hürde. Die müssen sie überwinden, um in den Profibereich zu gelangen. Viele scheitern. Bugera, der 2007 vom MSV Duisburg als Spieler an den Betzenberg gewechselt war, soll dafür sorgen, dass möglichst viele, beim FCK ausgebildete Fußballer später einmal das Trikot der Profis tragen.

Der taumelnde Drittligist, der seine Finanzen nicht in den Griff bekommt, sieht nur darin eine große Chance, sich weiter im Profibereich behaupten zu können.

Der Oberpfälzer sieht sich für die Aufgabe gerüstet: "Ich freue mich darauf, die Jungs weiter auf ihrem Weg zu begleiten und sie für kommende Aufgaben im Profibereich vorzubereiten." Die Talente sollten künftig noch mehr in den Fokus rücken und Profis und U21 enger verzahnt werden , sagt Sportdirektor Boris Notzon.

Auch mit im Profitraining

Bugera soll auch immer wieder am Training der Profis teilnehmen und seine Talente dort begleiten. Lernen werden aber nicht nur die hoffnungsvollen Fußballer, sondern auch Bugera selber: "Das ist auch für mich ein nächster Schritt in meiner Entwicklung."

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