Die Sandplätze sind längst präpariert, für die bayerischen Tennisvereine geht es in der Sommersaison 2026 wieder um Punkte. Die meisten Mannschaften starten zwar erst am 9./10. Mai, manche aber bereits an diesem Wochenende. Wie zum Beispiel die Herren 40 des TC Kümmersbruck.
Nach zwei Aufstiegen in Folge tritt die Kümmersbrucker Mannschaft heuer erstmals in der Regionalliga an. „Wir freuen uns auf die neue Erfahrung“, sagt Mannschaftsführer Stefan Meier. Einziges Ziel ist der Klassenerhalt, auch wenn es schwer werden dürfte, da drei Teams aus dem Achterfeld absteigen. „Sollten wir es nicht schaffen, dann spielen wir wieder Bayernliga“, meint Meier. „Das ist auch eine anspruchsvolle Liga.“ Mithelfen beim Unternehmen Ligaverbleib sollen zwei Neuzugänge. Der Straubinger Sebastian Schiessl, mehrfacher deutscher Meister in der Altersklasse 35/40, sowie der ehemalige ATP-Profi Roman Vögeli, ehemals TC am Schanzl Amberg, sind an topgesetzt. Zum Auftakt geht es am Samstag, 2. Mai, zum Mitaufsteiger TSV Kottern. „Da sollten wir gewinnen, wenn wir drin bleiben wollen“, sagt Meier.
Die Herren 40 sind nicht die einzige Kümmersbrucker Mannschaft, die höherklassig spielt. Mit den Herren 60 und Herren 70 gehen zwei weitere Teams in der Bayernliga an den Start. ""Egal welche Mannschaft, in Kümmersbruck sind die Spieler seit vielen Jahren im Verein verankert", nennt Meier ein Erfolgsrezept des Tennisclubs.
Die Zeiten, in denen zum Beispiel in Amberg oder Weiden Bundesliga-Tennis geboten wurde, sind mittlerweile vorbei. Die ranghöchsten Formationen im Herren- und Damenbereich stellt aber nach wie vor der TC Amberg am Schanzl. Das Aushängeschild ist die Herrenmannschaft, die ab Ende Juni wieder in der Regionalliga aufschlagen wird. Dabei sind so namhafte Vereine wie Iphitos München oder der 1. FC Nürnberg die Gegner. Bereits am 10. Mai bestreiten die Schanzl-Damen in der Bayernliga den Saisonauftakt. Zu Gast ist dann der DRC Ingolstadt. In der vergangenen Saison belegten beide Schanzl-Mannschaften gute Mittelfeldplätze, was auch diesmal das Ziel sein dürfte.
Unverhofft aufgestiegen sind die Damen des TC-Postkeller Weiden. Obwohl sie in der vergangenen Saison nur „Dritte“ in der Landesliga 2 waren, profitierten die Weidenerinnen davon, dass andere ihr Spielrecht in der Landesliga 1 nicht wahrnahmen. „Wir sind quasi nach oben gespült worden“, schmunzelt Heiko Hauer. Der Postkeller-Vorsitzende geht davon aus, dass die junge Mannschaft um Luise Baumgärtner in der Liga mithalten kann. „Wir wollen nicht bis Saisonende um den Klassenerhalt schwitzen.“ Saisonstart ist am 10. Mai in Neutraubling. Mittlerweile setzt man am Postkeller auf Breitensport, was sich auszahlt. Mit insgesamt 26 Mannschaften sind so viele Teams wie nie im Punktspielbetrieb.
Weitere Vereine in der Region, die höherklassig aufschlagen, sind der TC RW Auerbach (Bayernliga Herren 30), TG Neunkirchen (Bayernliga Damen 40), TB Weiden (Bayernliga Herren 55) sowie TeG Steinwald-Fichtelgebirge (Landesliga 1 Herren).



















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