Brett Mennear schießt ERSC Amberg auf den zweiten Platz

Amberg
22.01.2023 - 20:29 Uhr

Die Voraussetzungen für den ERSC Amberg sind am Sonntag im Top-Spiel bei den Schongau Mammuts alles andere als überragend. Aber als herausragend erweist sich die nordamerikanische Reihe mit einem dreifachen Torschützen.

Brett Mennear (vorne rechts) schoss den ERSC zum Sieg.

Die Löwen des ERSC Amberg gewannen am Sonntagabend völlig überraschend das Top-Spiel der Eishockey-Bayernliga bei den Schongau Mammuts mit 5:4. Überraschend deshalb, weil die Voraussetzungen für den ERSC alles andere als top waren: Schongau trat mit vier kompletten Reihen an, die Wild Lions hatten nur fünf Verteidiger im Gepäck und vorne klafften gewaltige Lücken: Unter anderem fehlten Felix Köbele und Michael Kirchberger. Überragend war die nordamerikanische Reihe mit dem dreifachen Torschützen Brett Mennear. Die Wild Lions belegen nun vor dem letzten Spiel am kommenden Freitag den zweiten Platz.

In der Anfangsminute hatte der ERSC dennoch zwei Chancen, aber danach drücken die Gastgeber. Das 1:0 durch Daniel Holzmann fiel im Powerplay, und Amberg hatte bange Minuten zu überstehen. Doch nach geraumer Zeit erarbeiteten sich die Lions wieder eine Chance und die führte gleich zum 1:1 durch Brett Mennear nach einem Schuss von Fabian Frank. Die Mammuts antworten umgehend mit dem 2:1, abermals durch Holzmann. Carsten Metz, der diesmal im Tor des ERSC Amberg stand, war machtlos. Die Schlussphase des ersten Drittels gehörte dem ERSC, der nach dem 2:2 durch Mennear sogar noch zwei bis drei weitere Chancen zur Führung hatte.

Der Mittelabschnitt verlief sehr ausgeglichen, der Gastgeber war zunächst beeindruckt vom Amberger Widerstand. Die erste Großchance hatte der Ex-Amberger Ryan Murphy, dann folgten drei ereignisreiche Minuten: Das 3:2 für Schongau durch Toby Estermayer, der Ausgleich von Marco Pronath und die neuerliche Führung der Gastgeber durch Tristan Gagnon. Mit dem 4:3 ging es in die letzte Pause. Im Schlussdrittel hatte Amberg zu Beginn gleich mehrere grosschancen zum Ausgleich, hatten aber noch nicht das Glück. Doch dann verwandelte Verteidiger Benjamin Frank einen Konter eiskalt zum 4:4. Amberg blieb weiter gefährlicher, geriet lediglich in Unterzahl nochmals in Gefahr. Am Ende war es dem besten Spieler auf dem Eis, Brett Mennear, vorbehalten, den entscheidenden Treffer für Amberg zum 4:5 zu erzielen.

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