Christof Heiduk ist Nachfolger von Roman Will als Männertrainer der HG Amberg. Der Handballlehrer aus Pilsen bleibt den Vilsstädtern aber weiterhin als Coach der Frauenmannschaft erhalten.
Heiduk ist ein echtes Eigengewächs: Er lernte das Handballspielen bei der HG und übernahm dort auch früh schon Trainerämter bei Jugendmannschaften. Seine Sporen bei den Aktiven verdiente der 32-Jährige sich beim TV Wackersdorf, mit dem der Aufstieg und der Klassenerhalt in der Bezirksliga gelang. Zuletzt war Heiduk beim ehemaligen Ligakonkurrenten HSG Nabburg/Schwarzenfeld aktiv.
"In meiner Heimatstadt Männermannschaft trainieren zu dürfen, ist natürlich eine sehr große Ehre für mich. Die Konstellation kann natürlich aber auch eine gewisse Gefahr für mich mit sich bringen. Dessen bin ich mir allerdings bewusst und sehe daher keine großen Probleme", sagt Heiduk. "Einige Jungs, mit denen ich nun zusammenarbeiten darf, habe ich zum Großteil die ganze Jugend trainiert und kenne sie daher gut. Ich bin sehr gut in die Mannschaft aufgenommen worden und hoffe einfach auf eine lange und erfolgreiche Zeit bei der HG Amberg."
Der Übungsleiter, der seine "Philosophie einbringen, aber nicht alles auf den Kopf stellen will", ist mit der Vorbereitung auf die am 24. September mit dem Heimspiel gegen den ESV 1927 Regensburg beginnenden Spielzeit 2022/23 bislang sehr zufrieden. Eine Prognose für den Punktspielbetrieb sei schwierig. "Meine Mannschaft ist sehr jung und trotzdem haben einige schon gute Erfahrungen in der BOL machen können. Durch den Zusammenschluss der beiden Staffeln zu einer nun wieder eingleisigen BOL wird es auf jeden Fall auch wieder interessanter. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und dann sind wir als Einheit definitiv fähig, gegen jeden Gegner mitzuhalten. Mein Ziel ist ganz klar, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.













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