24.01.2019 - 10:43 Uhr
AmbergSport

Ehemaliger Zweitligist zu Gast beim VC Amberg

Der Spitzenreiter der Volleyball-Bayernliga hat einen Sieg gegen den ASV Neumarkt fest eingeplant. Für Ambergs Spielertrainer David Fecko ist es ein besonderes Duell.

Ambergs Spielertrainer David Fecko (Nr. 4) läuft auf das Feld ein. Diesmal geht es gegen seinen Ex-Verein ASV Neumarkt.
von Gerd SpiesProfil

Gleich wieder in den Genuss eines Heimspiels kommt der VC Amberg in der Volleyball-Bayernliga. Am Sonntag, 27. Januar, um 15 Uhr gastiert erstmals der ASV Neumarkt in der Halle der Luitpoldschule. Ein Verein, der schon erfolgreichere Zeiten gesehen hat.

Durch den erwarteten, wenn auch anfangs mühsamen Pflichtsieg am vergangenen Wochenende gegen den TSV Lengfeld bleiben die Jungs von Spielertrainer David Fecko weiter in der Erfolgsspur. Den Gegner unterschätzen und etwas überheblich agieren kann im Volleyball ganz schnell ins Auge gehen, lautete die Erkenntnis aus diesem Spiel. Doch die VC-Volleyballer kratzten ja noch rechtzeitig die Kurve, gewannen am Ende souverän. Nur nicht gegen vermeintlich schwächere Gegner Punkte verschenken, das haben sie sich jetzt fest vorgenommen. Diese Devise gilt auch gegen den Tabellenvorletzten ASV Neumarkt. Für David Fecko ist es ein besonderes Spiel.

Vor drei Jahren spielte Neumarkt noch in der 2. Bundesliga. Mit dabei damals David Fecko, der 2015 aus der slowakischen Profi-Liga zum ASV gewechselt war. Seit Jahren hat bei dem Team Jürgen Friedrich, Trainer, Manager und Sponsor in einer Person, das Zepter in der Hand.

Nach dem Abstieg in die 3. Liga fiel die Mannschaft auseinander, wurde nach unten durchgereicht. Jetzt droht sogar der Absturz in die Landesliga. Von der Profi-Mannschaft sind nur wenige Spieler dabei. Dazu zählen Spielführer Manuel Künecke und Mittelblocker Daniel Fritz. Auf sie muss der Amberger Block besonderes Augenmerk legen. Trotz der lediglich zwei Siege auf dem Konto ist der Tabellenvorletzte nicht ungefährlich. Der TSV Abensberg kann ein Lied davon singen. Er musste mit einer 0:3-Klatsche aus Neumarkt die Heimreise antreten. David Fecko und Co. sind also vorgewarnt. Schließlich wollen sie so lange wie möglich die Verfolger auf Distanz halten. Personell ist der Kader wieder komplett. Allerdings konnten Zuspieler Marco Nanka und Außenangreifer Andrzej Smolis in dieser Woche krankheits- und verletzungsbedingt nur eingeschränkt trainieren.

Mit einer Show-Einlage der medifit-Tanzschule während der Satzpause bekommen die Zuschauer an diesem Sonntag ein zusätzliches Schmankerl serviert.

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