01.05.2020 - 21:35 Uhr
AmbergSport

Elf Fragen an Matthias Götz (SpVgg SV Weiden)

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Der leidenschaftliche und engagierte Fußballtorwart beichtet in unserer Serie, was unter der Dusche absolut verpönt ist, und wie er seine Frau kennen gelernt hat.

Torwart Matthias Götz vom Landesligisten SpVgg SV Weiden.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Matthias Götz arbeitet als Installateur beim Wohnungsunternehmen in Amberg und hat in seiner Torwartkarriere schon einige Vereine hinter sich gebracht: FC Amberg, DJK Ammerthal, SpVgg Jahn Forchheim. Eine Saison stand er in für den FC Amberg in der Regionalliga im Tor, aktuell ist der 37-Jährige bei der SpVgg SV Weiden unter Vertrag und hat bereits für die nächste Saison verlängert.

ONETZ: 1. Wegen der Coronakrise ruht der Spiel- und Trainingsbetrieb. Gehen Sie Ihrer Frau schon auf die Nerven?

Matthias Götz: Ganz im Gegenteil. Ich bin seit der Geburt unserer Tochter Mila am 12. April der Windel-Beauftragte in der Familie und eine große Hilfe.

ONETZ: 2. Spaziergang statt Hechtsprung im Strafraum: Hat das Wochenende ohne Fußball schon eine neue Struktur?

Matthias Götz: Fußball geht mir zwar schon ab, aber seit die Kleine da ist, bin ich froh, dass ich das zu Hause genießen kann.

ONETZ: 3. Wann glauben Sie, dass Sie wieder bei einem Punktspiel im Tor stehen?

Matthias Götz: Im Oktober, wenn überhaupt in diesem Jahr noch.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Matthias Götz: Ich bin der Letzte, der aus der Kabine geht. Ich sage, ich muss noch ein Red Bull trinken. Mit schmeckt das Zeug aber nicht, das ist nur eine Ausrede, so dass ich als Letzter rauskomme.

ONETZ: 5. Welche Fußballregel ist überflüssig, welche fehlt?

Matthias Götz: Der Torwart müsste mehr geschützt werden. Im Fünfmeterraum sollte kein Spieler rein dürfen. Wenn man sieht, dass die Stürmer mit Vollgas auf den Torhüter loslaufen, und ihn oft am Kopf treffen.

ONETZ: 6. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Matthias Götz: Matze die Katze. Weil ich so schnell bin, vor allem auf den ersten zwei Metern (lacht).

ONETZ: 7. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Matthias Götz: Das muss geheim bleiben, das kann man nicht schreiben.

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Matthias Götz: An das Entscheidungsspiel in Schwarzenfeld, als ich beim FC Amberg war. Gegen die DJK Ammerthal, da habe ich, glaube ich, zwei oder drei Elfmeter gehalten. Wir sind nicht abgestiegen. Zwei Tage später habe ich auf Mallorca meine Frau kennen gelernt. Wir sind mit der Mansnchaft dorthin geflogen, um zu feiern. Sie ist aus Sulzbach-Rosenberg und war dort als Au-Pair-Mädchen. Wir haben uns beim "Bierkönig" getroffen.

ONETZ: 9. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Matthias Götz: Du bist so klein und schlecht. Das höre ich öfters von den gegnerischen Fans. Ich bin eigentlich 1,76 Meter - aber 1,85 Meter für die Karriere (lacht).

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ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Matthias Götz: Da muss ich kurz überlegen, ich zahle öfters. Das Teuerste war unter der Dusche pinkeln. Das kostet 50 Euro, denn das mögen die Jungs gar nicht, wenn sie barfuß rumlaufen.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Matthias Götz: Meistens weiß ich gar nicht, gegen wen wir spielen (lacht). Das ist mir auch voll wurscht.

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