ERSC Amberg erwartet alten Rivalen ERV Schweinfurt

Amberg
28.10.2022 - 16:38 Uhr

In der Vorsaison der Eishockey-Bayernliga waren beide Duelle eine klare Angelegenheit für den ERSC Amberg. Diesmal dürfte es für die Wild Lions allerdings ein ganzes Stück schwieriger werden.

Leon Hartl (rechts) spielte in der vergangenen Saison noch für den ERSC Amberg.

Das Sonntagsheimspiel in der Eishockey-Bayernliga verspricht für den ERSC Amberg ein höchst interessantes Duell mit einem alten Rivalen zu werden. Um 18.30 Uhr erwarten die Wild Lions den ERV Schweinfurt - und der ist bislang eine der positiven Überraschungen der Liga. Die Mighty Dogs haben nach sieben Begegnungen 13 Punkte auf ihrem Konto.

In der Vorsaison waren beide Aufeinandertreffen mit dem ERV eine klare Angelegenheit für Amberg: Mit 10:1 und 5:2 gingen alle sechs Punkte an den ERSC. Das dürfte diesmal ein ganzes Stück schwieriger werden für das Team von Trainer Dirk Salinger. Die Mighty Dogs ließen mit einigen Ergebnissen aufhorchen, holten einen Zähler in Schongau und punkteten gegen Spitzenreiter Peißenberg.

Ex-Amberger im Kader

Neben einer konsequenten Defensivarbeit liegt der Erfolgsschlüssel bei einem treffsicheren Sturmduo. Dylan Hood führt mit 17 Scorerpunkten die interne Wertung an, gefolgt von Joey Sides mit 16 Punkten. Der 36-jährige Sides kommt aus Jacksonville und absolvierte über 300 Begegnungen in der ECHL. Daneben glänzt auch noch der junge Nils Melchior als eifriger Punktesammler. Neu im Kader ist Leon Hartl, der noch in der letzten Saison für den ERSC Amberg auf Torejagd gegangen war. Der 20-Jährige vom Oberligisten Höchstadt hat nun eine Förderlizenz für die Mighty Dogs erhalten.

Die Rivalität beider Vereine besteht schon seit den späten 80er-Jahren, damals noch mit Jamie Fiesel und Kevin Clemence auf Schweinfurter Seite, sowie Mike Morin und Jack Bowkus bei den Löwen. Dementsprechend sind auch die aktuellen Duelle meist zuschauerträchtig. Die Mighty Dogs werden von mindestens einem Fanbus zur Unterstützung begleitet und auch bei den ERSC-Zuschauern haben diese Aufeinandertreffen stets einen hohen Stellenwert. Die bisherige Bestmarke in dieser Saison in der Amberger Eishalle lag im Eröffnungsspiel gegen Kempten bei gut 650 Personen, dies dürfte am Sonntag sicherlich übertroffen werden.

Ausgeruhte Gäste

Salinger und sein Assistant Coach Bernhard Keil sind froh, dass der Kader weitgehend wieder zur Verfügung steht und durch jedes Spiel, jedes Training besser harmonieren kann. Bleibt noch abzuwarten, wie die Löwen das schwere Freitagsspiel in Buchloe überstanden haben, aber es muss auch kein Vorteil für Schweinfurt sein, am Freitagabend spielfrei gewesen zu sein. Ambergs Sportlicher Leiter Chris Spanger erwartet auf jeden Fall "eine ganz enge Kiste".

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