Auch im zweiten Spiel am Wochenende gab's für den ERSC Amberg nichts zu holen. Es waren aber auch zwei dicke Brocken in der Eishockey-Bayernliga, die den Löwen da vorgesetzt wurden. Beim EHC Klostersee kassierte die Truppe von Trainer Dan Heilman am Sonntag eine 2:4-Niederlage - gerechnet hatte man im Lager des ERSC mit einer deutlicheren Klatsche. Denn der Sieg des EHC ging in Ordnung, aber die Amberger Löwen verkauften sich teuer und waren über weite Strecken ein unangenehmer Gegner.
Im ersten Drittel sahen die wenigen Zuschauer ein sehr schnelles Spiel mit wechselnden Chancen beiderseits. Das frühe 1:0 für Klostersee (4.) beantwortete der ERSC mit dem Ausgleich nur 120 Sekunden später durch Köbele - Blackburn hatte eine überragende Vorarbeit geleistet. Amberg überstand eine fünfminütige Unterzahl nach Spieldauerstrafe für Andreas Hampl. Timon Bätge im ERSC-Tor hielt sehr sicher. Auffallend: Das gute Amberger Forechecking.
Gleiches Bild im Mittelabschnitt. Die etwas gefährlicheren Situationen vor den beiden Toren wechselten fliegend, allerdings waren sie nicht zwingend und die beiden Goalies weiterhin ein guter Rückhalt. Beide Teams hatten in 5:3-Überzahl einige Möglichkeiten, Amberg allerdings nur für wenige Sekunden, die Gastgeber hingegen über viereinhalb Minuten lang. Und sie machten daraus zwei Minuten vor Drittelende das glückliche 2:1. Das 3:1 durch Rische in Überzahl 46.) war die Vorentscheidung. Mit dem 4:1 (50.) schien die Partie komplett gelaufen, denn Klostersee wirkte dann überlegen. Aber der ERSC Amberg kam noch durch Babinsky (Vorlage Blackburn, Köbele) in der 57. Minute noch auf 4:2 heran - mehr ging an diesem Abend aber nicht. Trainer Dan Heilman war dennoch zufrieden.





















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