17.10.2021 - 21:07 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg: Perfekter Start, aber zu viele Strafzeiten

Die Löwen kämpften verbissen, und schossen drei Tore am Sonntagabend gegen den ESC Kempten. Trotz eines schnellen Treffers durch Kirchberger nahm die Partie aber eine andere Richtung.

Michael Kirchberger erzielte das 1:0 für den ERSC Amberg im Spiel gegen den ESC Kempten.
von Autor PAProfil

Mit 3:6 verloren die Löwen des ERSC Amberg am Sonntag ihr Spiel in der Eishockey-Bayernliga gegen den ESC Kempten, obwohl der Start fast traumhaft war: Nach 90 Sekunden gingen die Wild Lions in Überzahl bereits in Führung. Michael Kirchberger lochte nach Vorlage von Köbele und Pronath ein. Auch im weiteren Verlauf hatten die Gastgeber ein deutliches Chancenplus. Mehrfach brannte es vor dem Kasten von Nationaltorhüterin Jennifer Harß. Die erste gute Gelegenheit hatten die Gäste erst nach zehn Minuten durch den Finnen Huovinen, der aber nur den Pfosten traf. Der ERSC Amberg blieb weiter gefährlicher. 13 Sekunden vor dem Drittelende fiel der etwas schmeichelhaft Ausgleich für Kempten durch Mauro Seider in Überzahl.

Ein völlig anderes Bild bot sich den rund 600 Zuschauern im Mittelabschnitt. Der ESC Kempten agierte nun mit deutlich mehr Spiel- und Chancenanteilen. Die Löwen kamen nur mehr sporadisch vors Allgäuer Tor, aber dann gleich mit der besten Gelegenheit durch Brett Mennear auf Vorlage von Murphy. Der Kanadier scheiterte an Harß, und im direkten Gegenzug kassierte der ERSC das 1:2, erneut durch Seider. Genau 20 Sekunden später erhielten die Gäste einen Penalty zugesprochen, aber ERSC-Keeper Timon Bätge parierte gegen Joonas Huovinen. Aber fünf Minuten vor dem Drittelende mussten die Löwen doch das 1:3 durch den Kanadier Robert Lepine schlucken, und das bei erneuter Überzahlmöglichkeit.

In einem abwechslungsreichen Schlussdrittel wurde gleich zu Beginn ein Treffer von Felix Köbele nicht gegeben. Nach dem 1:4 durch Huovinen – erneut in Überzahl – schien die Entscheidung gefallen, aber Amberg gab nicht auf. Denn nur 27 Sekunden später hieß es 2:4, Michael Kirchberger war erneut erfolgreich, und erneut waren Köbele und Pronath die Vorlagengeber. Die Löwen kämpften verbissen, auch noch nach dem 2:5 durch Huovinen. Leon Hartl gelang es auf Zuspiel von Marc Roth und Ryan Murphy, auf 3:5 zu verkürzen, aber das 3:6 genau 122 Sekunden vor Ende war dann doch die Entscheidung. Der Sieg für Kempten war letztendlich verdient, Amberg kämpfte mit viel Herz – aber auch mit zu vielen Strafzeiten (12 Minuten) und ausgelassenen Möglichkeiten. Kempten musste nur mit 4 Minuten an Strafen auskommen.

ERSC Amberg: Keine Geburtstagspunkte für Trainer Dan Heilman

Amberg
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.