ERSC Amberg mit schlechten Erinnerungen nach Geretsried

Amberg
24.11.2022 - 14:55 Uhr

Ein ungutes Gefühl fährt mit: In den letzten beiden Auswärtsspielen beim ESC Geretsried gab es für den ERSC Amberg in der Eishockey-Bayernliga deftige Packungen.

Brett Mennear (Mitte) vor der Geretsrieder Bank. Im Hinspiel lag der ERSC Amberg bis acht Minuten vor Schluss noch zurück.

Die Eishockey-Bayernliga bestreitet am Freitag, 25. November, ihren einzigen vollen Spieltag an diesem Wochenende. Für die meisten der Vereine ist es der Beginn der Rückrunde, einige wenige haben allerdings noch spätere Nachholbegegnungen. Dem ERSC Amberg steht eine schwere Aufgabe bei einem unangenehmen Gegner bevor, bei dem es in jüngerer Zeit nichts zu holen gab - zumindest auswärts. Um 19.30 Uhr beginnt das Spiel der Löwen bei den Geretsried River Rats.

Die Partien in den vergangenen beiden Jahren in Geretsried hat man in denkbar schlechter Erinnerung, denn beide Male gab es eine deftige Packung (4:9, 1:8). Die Amberger Zuschauer konnten sich erst vor knapp zwei Wochen ein Bild darüber machen, dass Geretsried weiterhin ein für die Löwen unbequemer Gegner ist. Da gewann der ERSC im Heimspiel zwar mit 4:2, lag bis acht Minuten vor dem Ende noch 1:2 hinten, ehe drei "Traumtore" den Sieg brachten. Über die gesamte Spielzeit war die Truppe von Coach Dirk Salinger da gefordert und die drei Punkte waren wirklich schwer erkämpft.

Geretsried hatte einen weniger erfolgreichen Start in die Saison, ließ in den vergangenen Wochen aber durch einige überraschende Ergebnisse aufhorchen. Dazu gehört auch der 5:3-Erfolg in Erding, wo der ERSC ja zuletzt eine 1:5-Niederlage kassierte. In Peißenberg lagen die River Rats am Sonntag schon 2:6 hinten, holten im Schlussdrittel bis auf 5:6 auf, ehe eine Empty-Net-Goal für die Miners entschied. Die letzten beiden Heimspiele gewann Geretsried überzeugend gegen Schweinfurt (5:3) und Waldkraiburg (5:2).

Die River Rats stellen ein kompaktes Team, in dem Stürmer Ondrej Horvath Spielmacher und Torjäger in Personalunion ist. Bemerkenswert ist aber auch, dass die Geretsrieder schon 17 verschiedene Torschützen (Amberg 14) verzeichnen können. Für den ERSC ist es Voraussetzung, dass er nach der Pleite in Erding wieder sein kämpferisches, selbstbewusstes Gesicht zeigen kann und die mannschaftliche Geschlossenheit an den Tag legt, die schon mehrfach in dieser Saison den Ausschlag für Punktgewinne gab.

In Geretsried zu punkten würde für die Löwen bedeuten, weiter aussichtsreich im Rennen um einen der vorderen acht Plätze zu bleiben. Momentan ist es gerade im Tabellenmittelfeld sehr eng: Den Löwen fehlen nur drei Zähler zum fünften Rang, sie haben aber auch nur zwei Punkte Distanz zum zehnten Platz.

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