ERSC Amberg: Sieg im ersten Testspiel in der Verlängerung

Amberg
11.09.2022 - 21:51 Uhr

Ein Neuzugang beschert den Löwen das erste Erfolgserlebnis vor rund 300 Zuschauern. Die nordamerikanische Angriffsreihe sticht dabei im Spiel gegen die Wölfe aus Vilshofen heraus.

Michael Kirchberger und Felix Köbele vom ERSC Amberg im ersten Testspiel gegen die Wölfe aus Vilshofen.

Das erste Eishockey-Testspiel ist absolviert und die Löwen des ERSC Amberg beendeten es vom Ergebnis her erfolgreich, dank eines Treffers von Neuzugang Tanner Campbell gegen die Vilshofener Wölfe. Der Kanadier traf nach 63 Sekunden in der Verlängerung zum 3:2 für die Gastgeber. In den 60 Spielminuten vorher zeigte sich, dass noch genügend Arbeit in der Vorbereitungsphase auf Coach Dirk Salinger und seine Truppe wartet – nach nur drei Trainingseinheiten ist das aber auch nicht verwunderlich. Insgesamt sahen die gut 300 Zuschauer eine abwechslungsreiche Partie, in der die Gastgeber über weite Strecken den Ton angaben, im Abschluss aber noch reichlich Defizite hatten.

Dirk Salinger konnte vier Blöcke aufbieten und setzte diese auch konsequent über die gesamte Spielzeit ein. Dabei stach die nordamerikanische Angriffsreihe mit Shawn und Tanner Campbell sowie Brett Mennear etwas heraus, wirkte aber wie der Rest des Teams bei der Chancenverwertung nicht zielstrebig genug, wobei mit insgesamt fünf Gestänge-Treffern auch nicht das nötige Quäntchen Glück vorhanden war. Die Gäste gingen im Anfangsdrittel mit dem gefühlt ersten Torschuss durch Lukas Matys in Führung und behaupteten diese bis in den Mittelabschnitt. Dort verhinderte zunächst ERSC-Goalie Timon Bätge mit einem gehaltenen Penalty das mögliche 0:2, ehe Lukas Salinger für Amberg ausgleichen konnte.

Im Schlussdrittel gingen die Gäste früh durch Patrick Geiger erneut in Führung, die aber nur 20 Sekunden später über eine Kombination der Brüder Aron und Felix Schwarz durch letztgenannten schon wieder egalisiert wurde. Im weiteren Verlauf hatte der ERSC erneut ein Chancenplus, aber die Genauigkeit bei Passspiel und Abschluss ließ doch etwas nach. Letztendlich konnte man mit der Leistung beider Teams im Großen und Ganzen zufrieden sein – freilich mit Luft nach oben.

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