Das war ein gelungener Start in die Eishockey-Bayernliga. Der ERSC Amberg siegte bei den Königsbrunner Pinguinen am Freitagabend mit 5:2. Die Löwen müssen unter der Woche beim Powerplay-Training besonders gut aufgepasst haben, denn alle Amberger Treffer resultierten aus Überzahlsituationen.
Dabei mussten die Schützlinge von Coach Dan Heilman nach dem ersten Drittel einem 0:2-Rückstand nachlaufen. Das war zu diesem Zeitpunkt auch nicht unverdient, denn in der Offensive lief da bei den Löwen noch relativ wenig zusammen. Das änderte sich im Mittelabschnitt, in dem der Gast aus der Oberpfalz zunehmend die Partie in den Griff bekam. Resultat der größeren Spielanteile war der Anschlusstreffer von Felix Köbele.
Richtig dramatisch wurde es dann im Schlussdrittel, das zunächst noch sehr ausgeglichen verlief. Mit einem furiosen Schlussspurt drehten die Löwen die Partie in den letzten sieben Minuten, als durch Köbele (2), Daniel Krieger und Daniel Troglauer noch weitere vier Treffer gelangen. ERSC-Neuzugang Mario Strobel musste in der Endphase verletzt vom Eis, aber bereits auf der Heimreise konnte Entwarnung gegeben werden.
EHC Königsbrunn – ERSC Amberg 2:5 (2:0, 0:1, 0:4)
Tore: 1:0 (6.) Bullnheimer (Auger, Becher), 2:0 (14.) Rubner (Auger, Bullnheimer), 2:1 (25.) Köbele (Blackburn, Schmitt/5-4), 2:2 (53.) Köbele (Bocu/5-4), 2:3 (55.) Krieger (Roth/5-4), 2:4 (58.) Troglauer (Huber, Strobel/5-4), 2:5 (60.) Köbele (Blackburn/5-4).
Strafen: Königsbrunn 18 + 5 + Spieldauer (Arnawa), Amberg 12 Minuten.
Schiedsrichter: Sperl, Meineke, Haas















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