ERSC Amberg verliert bei den Devils in Ulm

Amberg
11.11.2022 - 22:42 Uhr

Zu viele Strafzeiten, unglückliche Gegentreffer – für den ERSC Amberg war die Fahrt nach Ulm ein gebrauchter Freitagabend.

Der ERSC Amberg legte in Ulm eine Bauchlandung hin.

Der ERSC Amberg hat sein Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Devils Ulm/Neu-Ulm mit 3:5 (1:1, 1:3, 1:1) verloren, am Ende verdient. Es wäre für die Salinger-Truppe durchaus mehr zu erreichen gewesen, aber ein schwächerer Mittelabschnitt mit unglücklichen Gegentreffern und zu vielen Strafzeiten verhinderte das. Unter anderem setzte es Spieldauerstrafen für Shawn und Tanner Campbell, aber auch für die Gastgeber.

Im Anfangsdrittel gerieten die Löwen schon nach zwei Minuten in Unterzahl, verteidigten die Phase aber problemlos. Die erste große Möglichkeit im Spiel hatte der ERSC durch eine Doppelchance für Felix Köbele und Tanner Campbell, die an Devils-Goalie Max Güßbacher scheiterten. In der Schlussphase des Abschnitts wurde es ereignisreicher. Zunächst ging Ulm 100 Sekunden vor dem Ende durch Marius Dörner – der einen Pass unhaltbar für Timon Bätge abfälschte – mit 1:0 in Führung. Amberg glich aber 15 Sekunden vor der Pause durch Marc Roth aus, dessen Schuss Güßbacher durch die Schoner rutschte.

Im Mittelabschnitt konnte der ERSC die Leistung nicht bestätigen. Das lag wohl auch daran, dass man nach 38 Sekunden bereits wieder in Rückstand geriet. Bei einem an sich harmlosen Schuss von Benedikt Stempfel war Bätge die Sicht verdeckt. Aber es ging weiter mit den „billigen“ Gegentoren. Als Amberg gerade eine Unterzahl überstanden hatte, fand der Puck nach einem Schuss von Martin Podesva über einen Amberger Schlittschuh den Weg ins Tor zum 3:1. Zwar konnte Kevin Schmitt noch in der gleichen Minute nach Vorlage von Felix Köbele zum 3:2 verkürzen, aber in der Schlussphase kam es nochmals schlimm für die Löwen. Erst erhöhte Michael Wirz im Nachschuss auf 4:2, dann kassierten Köbele und Shawn Campbell noch weitere Strafen, für den Deutsch-Kanadier sogar eine fünfminütige. In doppelter Unterzahl im Schlussdrittel dauerte es nur 12 Sekunden, bis Dominik Synek das 5:2 machte. Zum 5:3 kam der ERSC durch Marco Pronath – der Endstand in einer turbulenten Schlussphase.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
 
 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.