Der ERSC Amberg hat knapp drei Wochen vor Beginn der Abstiegsrunde eine dringend notwendige Verstärkung für den Angriff gefunden. Der Eishockey-Bayernligist vermeldet die Verpflichtung von Martin Heinisch, der unter anderem sieben Jahre erfolgreich für die Blue Devils Weiden in der Oberliga auf Punktejagd ging und nun den Wild Lions mit seiner Torgefährlichkeit und Erfahrung helfen soll.
Der 40-jährige gebürtige Tscheche mit deutschem Pass hatte noch in der vergangenen Saison für die Dorfener Eispiraten (Landesliga) in 31 Partien 66 Scorerpunkte erzielt. Bekannt wurde Heinisch vielen Eishockeyinteressierten durch sein langjähriges Engagement in der Oberliga, wo er für die Weidener Blue Devils, dort mit seinem kongenialen Partner Tomas Rubes und dem Ex-Amberger Philipp Siller in einer Reihe, den Deggendorfer EC und Höchstadt insgesamt 347 Partien bestritt und dabei 424 Scorerpunkte sammelte. Dazu kommen 188 Spiele in der DEL2 für Crimmitschau mit 117 Punkten. Der wuchtige Angreifer (189 cm, 88 kg) kam in jüngeren Jahren außerdem in der tschechischen Extraliga auf 113 Einsätze für Litvinov.
Ambergs Sportlicher Leiter Chris Spanger zeigt sich erleichtert über diese Verstärkung: „Ich kenne Martin seit seiner Zeit in Weiden. Mit seiner enormen Erfahrung wird er uns in der Abstiegsrunde ganz sicher weiterhelfen.“ Ob Heinisch an diesem Wochenende schon zum Einsatz kommt, ist eher unwahrscheinlich. Der Spieler selbst freut sich jedenfalls über seine Aufgabe: „Klar, ich will Amberg einfach helfen, in der Liga zu bleiben. Ich kenne viele der Spieler und will nochmal Eishockey spielen, weil ich den Sport einfach liebe“, so Martin Heinisch über die Fortsetzung seiner aktiven Laufbahn. Er wird beim ERSC das Trikot mit der Rückennummer 12 tragen.



















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