FC Amberg Außenseiter gegen SC Ettmannsdorf

Amberg
18.07.2022 - 14:30 Uhr

"Englische Woche" in der Landesliga Mitte: Am Dienstag kommt einer der Favoriten zum FC Amberg. Und seine Mannschaft, so Trainer Karl-Heinz Wagner, sei noch nicht bei "hundert Prozent."

Trainer Karl-Heinz Wagner (Mitte) vom FC Amberg mit Lennard Müller (links) und Nico Herrndobler (rechts).

Spiel Nummer zwei steht für den FC Amberg in der Landesliga Mitte an, am Dienstag, 19. Juli, um 18.30 Uhr gegen den SC Ettmannsdorf. Gleich zum Start eine "Englische Woche", das stört FC-Trainer Karl-Heinz Wagner im Grunde genommen gar nicht. Mehr irritiert es ihn, dass die Saison genauso beginnt wie die vergangene: Ein Siegtreffer für den Gegner in der Schlussphase des Spiels, dieses Mal bei der 1:2-Niederlage in Hauzenberg. "Durch die Unregelmäßigkeit in der Vorbereitung wie Corona, Urlaub und anderweitigen Verpflichtungen sind wir noch nicht auf dem Stand, den ich gerne hätte", erklärt Wagner. Und wieder hat seine Mannschaft durch zwei Standard-Situationen ein Spiel verloren. "Einen Punkt hätten wir verdient gehabt", sagt Wagner. Aber: "Wir sind noch nicht bei hundert Prozent, und das macht sich in den letzten zehn Minuten bemerkbar." Er habe in seiner Mannschaft junge Leute, die Qualität besitzen, aber nicht "genügend abgezockt" seien, um in der Landesliga zu bestehen. "Das kommt hoffentlich in den nächsten Wochen, dass wir da wieder gefestigter sind."

Wieder vorne mitspielen

Nötig wäre es, denn der nächste Gegner, der SC Ettmannsdorf, zeigte zum Auftakt eine souveräne Leistung und gewann mit 3:1 gegen den SV Neukirchen Hl. Blut. Trainer Mario Albert war vollauf zufrieden und will in Amberg nachlegen: "Drei Punkte, ganz klar. Wir sind letzte Saison Dritter geworden und wollen uns natürlich nicht verschlechtern. Wir wollen wieder vorne mitspielen, aber wir wollen nicht unbedingt hoch." Albert verfügt über einen "kleinen feinen Kader", der mit vier Spielern aus der Region heuer noch ergänzt wurde. Unter anderem mit Innenverteidiger Johannes Böhm vom Bayernligisten DJK Gebenbach und Stürmer Florian Knauer vom Süd-Bezirksligisten TSV Wacker Neutraubling. Mario Albert spricht seinem Kollegen ein großes Lob aus: "Karl-Heinz Wagner macht einen tollen Job. Er hat für mich als Trainer eine Vorbildfunktion. Er hat es letzte Saison toll gelöst, dass er mit dem Kader nicht abgestiegen ist." Ein junge, ehrgeizige Truppe sieht Albert beim FC Amberg, gegen die sich die Qualität seiner Mannschaft durchsetzen müsse.

Brutaler Auftakt

Karl-Heinz Wagner hat inzwischen zwei weitere Spieler dazu bekommen, von der DJK Ammerthal sind neu dabei Julius Hammer und Kilian Heldmann. Er rechnet aber noch nicht mit dem Einsatz der beiden, da am Montag die notwendigen Unterlagen zum Bayerischen Fußballverband nach München geleitet werden konnten. "Sollte das Spielrecht für die beiden am Dienstag bis 17 Uhr da sein, sind sie natürlich dabei." Gut wäre es für seinen Kader, über mehr Optionen zu verfügen, denn den SC Ettmannsdorf schätzt Wagner wieder sehr stark ein. "Körperlich sehr präsent" sei die Truppe von Kollege Mario Albert. Wie überhaupt die ersten drei Gegner des FC Amberg: Nach Hauzenberg jetzt Ettmannsdorf und am Freitag gleich beim TSV Kareth. "Der Auftakt kann nicht brutaler sein. Da hätte nur noch Fortuna Regensburg gefehlt, dann wäre das das i-Tüpfelchen gewesen."

 
 

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