10.09.2021 - 10:41 Uhr
AmbergSport

FC Amberg beim sieglosen Schlusslicht TSV Bad Abbach

Im Kellerduell der Fußball-Landesliga Mitte will der TSV Bad Abbach seine Negativserie beenden, der FC Amberg dagegen ein Abrutschen auf einen Abstiegsplatz verhindern.

Wenn nicht jetzt, wann dann? Der FC Amberg (links Marco Helleder) hofft im Kellerduell beim Tabellenletzten TS Bad Abbach auf seinen zweiten Saisonsieg.
von Klaus HöglProfil

Beide haben die gleichen Probleme, die gleichen Sorgen – und beide hoffen am Samstag, 11. September (16 Uhr), auf einen Sieg. Der ist Schlusslicht TSV Bad Abbach bisher noch nicht gelungen, als einzige Mannschaft in der Fußball-Landesliga Mitte. Der FC Amberg kann zumindest einen Sieg vorweisen. „Das primäre Ziel ist jetzt, auf einen Relegationsrang zu kommen“, sagt TSV-Abteilungsleiter Marcus Preussner, die Verletzten kommen wieder zurück, „und dann wollen wir im September einen Re-Start hinlegen“.

In der abgebrochenen Saison belegte Bad Abbach Platz zwölf, die Mannschaft wurde danach im Grunde neu zusammengestellt, hatte wie der FC Amberg auch viele Verletzte, und schoss sieben Spiele lang kein Tor – das kann nur den letzten Platz bedeuten. Trainer Harry Gfreiter, einst Coach beim SSV Jahn Regensburg, sah aber seine Mannschaft dank kämpferischer Leistung oft nah am Erfolg. „Wir wurden für unsere guten Leistungen nicht belohnt“, sagt sein Abteilungsleiter.

Auch Ambergs Trainer Karl-Heinz Wagner sieht seine Mannschaft immer wieder die Früchte des Erfolgs gebracht. Die Punktverluste in der Nachspielzeit haben sich mittlerweile rumgesprochen. „Wir müssen unter allen Umständen verhindern, dass wir auf einen Abstiegsrang kommen“, sagt Wagner. Das Spiel wird für ihn auch zu einer Mentalitätssache, es sei mitentscheidend, wer den Sieg mehr wolle. „Wir müssen voll über die 90 Minuten gehen und zwar alle.“ Mittlerweile sollte man gemerkt haben, dass Spiele in der Landesliga vorwiegend in den letzten 15 Minuten entschieden werden. Brinster, Helleder und Göbl sind wieder dabei, die Abwehr wird unverändert bleiben, das Mittelfeld auch und im Angriff, da verrichtet Dennis Kramer wieder seinen Job. Yannick Haller wird wohl vorerst das letzte Mal dabei sein, dann ist er für einige Wochen zum Studium in Bolivien.

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