Amberg
30.08.2022 - 17:36 Uhr

FC Amberg will in Pfreimd das andere Gesicht zeigen

Im vorgezogenen Spiel der Landesliga Mitte muss der FC Amberg am Mittwoch zum noch sieglosen Aufsteiger nach Pfreimd. Wiedergutmachung ist angesagt.

Tim Schreiner (links) steht am Mittwoch wieder im Tor des FC Amberg. Trainer Karl-Heinz Wagner setzt auf dieser Position auf das Rotationsprinzip. Archivbild: Hubert Ziegler
Tim Schreiner (links) steht am Mittwoch wieder im Tor des FC Amberg. Trainer Karl-Heinz Wagner setzt auf dieser Position auf das Rotationsprinzip.

Zum Auftakt ein Remis (1:1) gegen Burglengenfeld, das war`s dann für die SpVgg Pfreimd in der Fußball-Landesliga Mitte. Eine unbequeme, kämpferisch eingestellte Mannschaft, deren neun erzielten Tore teilen sich sieben Spieler. Pfreimd hat noch nicht gewonnen – aber das war die Ausgangsposition für den FC Amberg vor dem Spiel gegen Waldkirchen auch so. Danach hieß es schnell die Punkte in den Sack und nichts wie nach Hause für Waldkirchen. Mit einem Strahlemann Christoph Neuwirth, der als Innenverteidiger erstmals in seiner Sportlerära drei Treffer erzielte. Nach einem denkwürdigen Spiel, bei dem die gesamte FC-Maschinerie unrund lief, gegen einen rustikal spielenden Gegner, da hat der FC Amberg die einmalige Chance verpasst, sich in die Mitte zu arbeiten. „Es hat alles Negative zusammengepasst“, zieht Trainer Karl-Heinz Wagner ein Resümee.

Aggressiver Gegner

Nun muss der FC Amberg am Mittwoch (18 Uhr) bei der SpVgg Pfreimd mit einem ähnlich aggressiven Gegner rechnen, der seinerseits wiederum mit seinem ersten Sieg rechnet. Das letzte Spiel der Amberger hat sich rumgesprochen, auch bis zu Trainer Bastian Lobinger, der weiß, wie man den FC Amberg schlagen kann. „Wir wollen uns rehabilitieren, das auch umzusetzen ist auch unser Pflicht“, packt Wagner seine Mannschaft an der Ehre, hat aber andrerseits auch Verständnis: „Eine so junge Mannschaft kann schon mal so einen Tag erwischen.“

Wiedergutmachen lässt sich die Niederlage nicht, die drei Punkte sind unweigerlich weg. Aber der FC Amberg ist jetzt in der Pflicht in Pfreimd das andere Gesicht zu zeigen, das drei Spiele vorher so freundlich ausgesehen hat. Da wähnten die Amberger Fans ihre Mannschaft auf dem richtigen Weg. Jetzt wird sich zeigen, ob die letzten 90 Minuten nur ein Fehltritt waren. Personelle Änderungen gibt es nur insofern, als Torhüter Niklas Mecke seinen Platz mit Tim Schreiner tauscht. Das hat System: Das ist turnusmäßig der Fall, denn jeweils nach drei Spielen wird gewechselt, weil alle drei Torhüter zum Einsatz kommen sollen. Die Partie vom kommenden Samstag in Pfreimd wurde auf Mittwoch vorgezogen, will heißen dass die Amberger kommendes Wochenende spielfrei sind und dann daheim die SpVgg Lam (10. September) erwarten.

 
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