Amberg
16.02.2024 - 11:53 Uhr

HG Amberg weiß um Spielstärke der HG Eckental

Keine guten Erinnerungen hat die HG Amberg an die HG Eckental. Nun bietet sich die Gelegenheit für eine Wiedergutmachung nach der Hinrundenpleite.

Immer fest zupacken wollen die Amberger Handballer (rechts Philipp Lulla) in der Heimpartie gegen die HG Eckental. Archivbild: Hubert Ziegler
Immer fest zupacken wollen die Amberger Handballer (rechts Philipp Lulla) in der Heimpartie gegen die HG Eckental.

Die spannendste Saison in der Handball-Bezirksoberliga seit vielen Jahren ist bereits auf das Schlussdrittel eingebogen: Sechs Spieltage vor dem Ende liegt das Feld eng beisammen, das Meisterschaftsrennen ist so offen wie wohl noch nie. Den Platz an der Sonne holte sich vergangene Woche der ESV 1927 Regensburg (24:8 Punkte), der sich denkbar knapp mit 33:32 bei der HG Eckental durchsetzen konnte. Die vor dem Spiel nach Minuspunkten gleichauf liegenden Mittelfranken (20:10) kommen nun als Tabellenvierter zum Fünften aus Amberg (19:11) gereist.

Die Hausherren würden sich nur allzu gerne für die 35:40-Niederlage im Hinspiel revanchieren. „Das war damals verdammt ärgerlich, dass 35 Auswärtstreffer nicht zu etwas Zählbarem gereicht haben“, erinnert sich HG-Trainer Christof Heiduk. Damals hatte der Eckentaler Rechtsaußen Ralf Schneider den Oberpfälzern satte 18 Buden eingeschenkt. Der Top-Torjäger der BOL (144 Tore in 14 Spielen) ist noch immer in überragender Form und markierte vor Wochenfrist gegen den ESV 16/7 Treffer.

Doch der Linkshänder ist nicht der einzige starke Akteur. Rückraumspieler Kevin Westphal war als Dritter des Klassements ebenfalls schon 113 Mal erfolgreich, mit Spielmacher Markus Heubeck, den Rückraumlinken Moritz Schneider und Sebastian Piller, bekannt aus seiner Sulzbacher Zeit, sowie Torwart Sebastian Peschko stehen weitere starke Spieler in den Eckentaler Reihen.

„Eckental ist sehr gut besetzt und spielt nicht umsonst eine super Saison. Wir hatten aber schon im Hinspiel unsere Möglichkeiten und werden in eigener Halle mit unserer Heimstärke alles daransetzen, die Punkte in Amberg zu behalten“, nennt Heiduk die Zielsetzung. Denn auch wenn die regulären Abstiegsplätze an Erlangen-Niederlindach, Weiden und Buckenhofen vergeben sein dürften, droht durch den gleitenden Abstieg aus den höheren Ligen weiteren Teams Abstiegsgefahr. Etwas Zählbares würde den Abstand auf den aktuellen Neunten aus Oberviechtach (14:16 Punkte) komfortabel gestalten. Die Zuschauer dürften allein schon mit Blick auf das Hinspielergebnis und die blendende Heimbilanz der Amberger hervorragend unterhalten werden. Anwurf in der GMG-Dreifachturnhalle ist um 19 Uhr.

 
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