06.05.2022 - 12:06 Uhr
AmbergSport

Kampf um den Klassenerhalt: Der FC Amberg hat es selbst in der Hand

Das Saisonende in der Fußball-Landesliga Mitte rückt näher, und der FC Amberg braucht dringend Punkte für den Klassenerhalt. Jetzt steht ein Schlüsselspiel an.

Beim FC Amberg hofft man, dass die Stimmung am Samstag während des Spiels gegen den TSV Neutraubling nicht abkühlt – es geht um den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte.
von Wolfgang LorenzProfil

Noch drei Spieltage sind es bis zum Saisonfinale, und für ein Trio aus den unteren Regionen der Landesliga Mitte steht noch die Relegation an, um den Ligaerhalt doch einzutüten. Der FC Amberg hat vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und zwei Zähler Rückstand auf das rettende Ufer: "Wir haben es nach wie vor selbst in der Hand", weiß Coach Karl-Heinz Wagner, der in seinen 36 Trainerjahren auch schon so gut wie alles erlebt hat. "Im Fußball ist viel möglich, aber bei einem Sieg gegen den TSV Neutraubling (Samstag 16 Uhr) sollte der direkte Abstieg wohl kein Thema sein", hofft er. "Wir wussten, dass diese Saison gerade nach dem Abgang von zwei Schlüsselspielern ein schwieriges Spieljahr werden würde", erinnert sich Wagner.

Die teilweise unnötigen Niederlagen gegen Lam, den VfB Straubing und den 1. FC Bad Kötzting, jeweils direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt -unterbrochen von dem wichtigen Dreier gegen den FC Sturm Hauzenberg haben die Amberger wieder auf einen Relegationsrang abstürzen lassen. "Das setzt unsere junge Mannschaft weiter unter Druck", glaubt Wagner. "Bei der letzten Niederlage in Straubing (0:1) haben wir vor allem in der ersten Hälfte zu schwach gespielt, zwei dicke Chancen vergeben, das Spiel ganz einfach verdattelt. Im Abstiegskampf geht es um jeden Zentimeter an Boden und das haben unsere Gastgeber noch besser angenommen." Nun muss der Blick nach vorne gehen und Wagner freut sich, dass sich zumindest der Kader der Mannschaft wieder aufgefüllt hat: "Wir hatten zwei gesperrte Spieler, dazu auch Verletzte, aber jetzt sollten wir wieder so ziemlich alle beieinander haben", hofft der Trainer. Und: "Wir brauchen eine Trendwende, um die Liga zu erhalten." Es werde aber schwierig, die Relegation zu vermeiden.

Acht gefährdete Teams

In der Tat ist der Kreis der gefährdeten Teams noch ziemlich groß: Bad Abbach ist bereits abgestiegen, Burglengenfeld braucht bei eigenen 26 Punkten auf dem zweiten Abstiegsplatz eine Serie, um das sportliche Unheil noch abzuwenden. Bei drei Relegationsteilnehmern um den Ligaerhalt sind die Sorgen beim VfB Straubing (30), dem FC Amberg (30), dem TSV Neutraubling (31), dem 1. FC Passau (32), der SpVgg Lam (33), dem FC Tegernheim (33) am größten und auch der FC Bad Kötzting (38) ist noch nicht ganz aus dem Schneider. Der FC Amberg muss gegen den oberpfälzischen Rivalen versuchen, seine Hausaufgaben zu machen und hofft auch auf Rückhalt durch die Fans, "die uns in der Vergangenheit immer gut unterstützt haben". Erst nach dem Spiel rentiert sich auch der Blick auf die anderen Partien, mit dem Blick auf die direkten Konkurrenten, die sich auch beim Match FC Tegernheim gegen den ASV Burglengenfeld messen.

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