05.05.2020 - 17:05 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Andreas Wendl

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Spielertrainer des TuS Kastl, welcher Bayernspieler sein Vorbild war, und warum er seine Schulstreiche partout nicht verraten kann.

Andreas Wendl.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Das Fußballspielen liegt in der Familie: Mitte, Ende der 1970er Jahre standen beim FSV Gärbershof öfter vier Wendls gemeinsam auf dem Platz. Andreas’ Vater Reinhard und drei seiner Onkel. Das Fußballer-Gen erbte auch Andreas Wendl, der ebenfalls das FSV-Trikot trug und nach der E-Jugend zum FC Amberg wechselte, für den er 14 Jahre spielte, 7 davon bei den Herren. Nach dem Aufstieg in die Bayernliga wechselte der Defensivspieler 2012 zur SpVgg SV Weiden, mit der er auf Anhieb ebenfalls aufstieg und anschließend 4 Jahre in der Bayernliga spielte. Nach einem Jahr bei der DJK Ammerthal wurde er 2018 Spielertrainer beim Bezirksligisten TuS Kastl, den er nun nach Saisonende in Richtung Etzenricht verlässt. Der 32-Jährige ist Gymnasiallehrer für Latein, Sport und Sozialkunde und lebt mit Frau und dem 20 Monate alten Sohn in Amberg.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Andreas Wendl: In Amberg! Wir sind vor zwei Jahren Regensburg zurückgekommen und haben uns hier sofort wieder wohlgefühlt. Hier ist unsere Familie, hier sind unsere Freunde. Aber auch Regensburg, wo wir zehn Jahre lang wohnten, ist eine sehr lebenswerte Stadt.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Andreas Wendl: Ich habe gottseidank noch keine Bewerbungsgespräche führen müssen, deswegen musste ich darüber auch noch nicht nachdenken. Ich bin aber sicherlich zuverlässig, unkompliziert und umgänglich.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Andreas Wendl: Den größten Fehler gab es nicht. Ich habe sicherlich einige kleinere gemacht, aber die gehören einfach dazu.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Andreas Wendl: Thomas Helmer fand ich gut. Da war er Spieler bei Bayern, noch nicht Moderator. Er war ein ruhiger Typ, der immer seine Leistung gebracht hat, der nie groß aufgefallen ist. Das ist als Defensivspieler ja ein gutes Zeichen: Man steht da nur groß im Mittelpunkt, wenn man einen Fehler gemacht hat. Wegen Helmer wollte ich in der Jugend die Trikotnummer 5.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Andreas Wendl: Als Lehrer kann ich darüber natürlich nicht sprechen. Zudem: Ein guter Zauberer verrät seine Tricks auch nicht... (lacht) Auf alle Fälle habe ich als Schüler in Sachen Streiche fleißig recherchiert. Deshalb kann ich bei Streichen meiner Schüler vieles richtig einschätzen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Andreas Wendl: Da würde ich gerne Prominente gegen Freunde tauschen – und auch den Kaffee mit einem Kaltgetränk. Ich bin kein großer Promi-Fan.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Andreas Wendl: "Da habe ich keinen Bock drauf!" Diesen Satz höre leider öfter, gerne mal im Sportunterricht. Was mich ebenso aufregt wie dieser Satz, sind die dazugehörigen Gesichter, die diese Lustlosigkeit deutlich zum Ausdruck bringen.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Andreas Wendl: Das war damals eine Prämie beim FC Amberg – und die wurde in die Amberger Gastronomiebetriebe investiert. Das muss als Antwort genügen (lacht).

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Andreas Wendl: Bei eigentlich allem, was süß ist, besonders aber bei allem mit Schokolade. Da bin ich meist zu schwach um widerstehen zu können. Lieblingsnachspeise ist die Schokotorte meiner Mutter, die sie mir noch heute zum Geburtstag bäckt.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Andreas Wendl: Eine Zeitlang war der „Tatort“ Pflicht. Das hat sich aber etwas gelegt. Ich schaue gerne Sendungen wie „Extra 3“ oder „heute Show“. Weniger gehen Sendungen, wo vermeintliche Promis dabei sind – und Fantasy-Filme.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Andreas Wendl: Zeit mit netten Menschen verbringen. Mit der Familie, mit dem kleinen Sohn, der sehr witzig ist, mit Freunden oder Leuten, die ich vom Fußball kenne.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Andreas Wendl: ....sehr, sehr viele Ereignisse und Momente genau so wieder erleben wollen. Bei so manchen Abenden und Nächten würde ich gerne die Uhr von 2 Uhr nachts auf 22 Uhr zurückdrehen können. Ansonsten würde ich in meinem Leben aber nicht viel zurückdrehen. Ich bin zufrieden wie es ist. Und ich denke: Wenn man zufrieden ist, hat man viel Glück gehabt.

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Weiden in der Oberpfalz

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