04.09.2018 - 18:00 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Bernhard Müller

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Trainer der Theuerner Landesliga-Fußballerinnen, warum er mit seinem ersten Gehalt nach Mailand gefahren ist und warum ihm Louis van Gaal so imponiert.

Bernhard Müller kennt alle Seiten des Fußballs: Früher war er Torwart bei der DJK Ensdorf (Jugend) und dem SV Haselbach, jetzt trainiert er beim TSV Theuern die Landesliga-Fußballerinnen, ist Abteilungsleiter für Mädchen- und Frauenfußball in Haselbach und aktiver Schiedsrichter. Der 35-jährige Bankfachwirt arbeitet in Neumarkt und wohnt in Thanheim bei Ensdorf.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Bernhard Müller kennt alle Seiten des Fußballs: Früher war er Torwart bei der DJK Ensdorf (Jugend) und dem SV Haselbach, jetzt trainiert er beim TSV Theuern die Landesliga-Fußballerinnen, ist Abteilungsleiter für Mädchen- und Frauenfußball in Haselbach und aktiver Schiedsrichter. Der 35-jährige Bankfachwirt arbeitet in Neumarkt und wohnt in Thanheim bei Ensdorf.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Bernhard Müller: Ich fühle mich im Herzen der Oberpfalz ganz wohl, besonders gefällt mir die Herzlichkeit der Menschen. Ich will hier eigentlich nicht weg, habe im Sommerurlaub aber festgestellt, dass es in der Toskana auch nicht so schlecht wäre.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Bernhard Müller: Bei Problemen verschwende ich keine Gedanken daran, warum sie entstanden sind, sondern wie man sie am besten und vor allem schnell lösen kann.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Bernhard Müller: Als Trainer und Schiedsrichter macht man sicherlich immer wieder mal Fehler. Aber man sollte auch über sich selbst lachen können.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Bernhard Müller: Ein Vorbild hatte ich nicht. Aber einen Berufswunsch: Ich wollte immer Zoowärter werden, weil ich die Tiere toll fand.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Bernhard Müller: Beim Elternsprechtag sagte der Lehrer zu meinen Eltern: "Das ist Zeitverschwendung, gehen Sie in die Stadt und trinken einen Kaffee." Von daher muss ich ein sehr anständiger Schüler gewesen sein.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Bernhard Müller: Mit Louis van Gaal. Für mich einer der besten Trainer überhaupt. Mir imponiert seine Idee vom Fußball mit dem Offensivgeist und den klaren Strukturen auf dem Platz.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Bernhard Müller: "Da muss ich mal schauen." Vom "Schauen" ist noch nie etwas weitergegangen.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Bernhard Müller: Vom ersten Azubi-Gehalt bin ich zum Champions-League-Spiel AC Mailand gegen Bayern München ins Guiseppe-Meazza-Stadion gefahren.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Bernhard Müller: Bei der Erdbeer-Yogurette-Roulade meiner Mama. Das ist mit Erdbeersahnecreme, Yogurettestückchen und Biskuitteig.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Bernhard Müller: Absolute Pflicht sind die American-Football-Spiele der NFL. Und ich schaue viel Fußball. Wegschalten muss ich bei Sendungen wie Big Brother, Dschungelcamp und Bachelor.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Bernhard Müller: Fußball. Das ist ein sehr, sehr zeitfüllendes Hobby. Meine Spielerinnen sagen, ich sei ein Fußball-Nerd. Manchmal glaube ich, sie haben recht.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Bernhard Müller: ...meine Trainerlizenzen früher machen. Ansonsten würde ich nichts anders machen: So wie es ist, passt's scho'.

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