02.06.2020 - 17:41 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Cornelia Sollfrank

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Volleyballerin des SV Hahnbach, warum sich häufiges Training finanziell auszahlte und warum sie Mousse au Chocolat nicht (mehr) selber macht.

Cornelia Sollfrank.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Die Flugkurve eines Volleyballs beherrscht Cornelia Sollfrank in Theorie und Praxis. Die 28-Jährige unterrichtet am Gymnasium in Altdorf Sport und Mathematik und spielt seit vielen Jahren höherklassig Volleyball. Zunächst bei der VG Sulzbach, seit ein paar Jahren ist die Mittel- und Diagonalangreiferin wieder bei ihrem Heimatverein SV Hahnbach in der Regionalliga.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Cornelia Sollfrank: Auf jeden Fall in Bayern – und am liebsten im Landkreis Amberg-Sulzbach. Weil es mir hier einfach gefällt, weil hier meine Familie und viele meiner Freunde leben. Wo ich in nächster Zeit leben werde, hängt aber davon ab, an welcher Schule ich eine Stelle bekomme.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Cornelia Sollfrank: Ich bin schwer aus der Ruhe zu bringen und generell recht gelassen. Und ich bin auch ein sehr positiver Mensch.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Cornelia Sollfrank: Ich habe sicherlich einige kleinere und auch größere Fehler gemacht. Ich kann mich aber an keinen erinnern, aus dem sich nicht auch etwas Positives ergeben hat.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Cornelia Sollfrank: Ein reales Vorbild oder Idol hatte ich nicht, muss ich gestehen. Als Kind wollte ich sein wie die Zeichentrickfigur Sailor Moon. In der Serie ging es um Mädels, die gegen das Böse kämpfen. Das hat mir gefallen.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Cornelia Sollfrank: Den schlimmsten kann ich als Lehrerin natürlich nicht verraten (lacht). Ich möchte meine Schüler da nicht inspirieren. Verraten kann ich aber einen der vielen harmlosen, kleineren Streiche, zum Beispiel den mit dem Würfel. Der wurde während des Unterrichts durch die Reihen gegeben, jede Zahl hatte eine Bedeutung. Bei einer "1" musste man zum Papierkorb gehen, bei einer "2" sich melden und "upps, ich hab's vergessen" sagen, bei einer "3" aufs Klo gehen...

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Cornelia Sollfrank: Mit Thomas Dreßen, dem Skifahrer. Mich beeindruckt, wie man sich so die "Streif" runterstürzen kann. Das ist schon wirklich verrückt. Ich finde ihn charakterlich extremst angenehm – er ist ein cooler Typ.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Cornelia Sollfrank: "Ich hab's doch gewusst!" Das hat was von oberschlau, und es verharmlost auch eine Leistung. Bei einer bestandener Prüfung zum Beispiel. Wenn dann jemand zu mir sagt, "ich hab's doch gewusst", denke ich mir "du hast gar nichts gewusst".

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Cornelia Sollfrank: Das ist beim Volleyball eher schwierig, da gibt es leider keine Siegprämien. Ich habe früher aber Trainingsgeld bekommen. Es gab einen Topf, der je nach Trainingsbeteiligung unter den Spielerinnen aufgeteilt wurde. Da ich damals noch Schülerin war und Zeit hatte, waren meine Trainingsbesuche sehr häufig. Da gab es dann im Monat zwischen 50 und 80 Euro. Das habe ich langweiligerweise aber nur gespart.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Cornelia Sollfrank: Mousse au Chocolat mag ich immer. Der Versuch, sie selber zu machen, ging allerdings daneben. Man konnte es zwar schon essen, aber die Konsistenz war nicht der Reißer, eine war unglaublich flüssig, die andere extrem fest. Seitdem habe ich keine Muße mehr, die Mousse selber zu machen und freue mich, wenn es das bei jemandem gibt.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Cornelia Sollfrank: Gar nicht geht RTL2, egal was da kommt. Da tut das Hinschauen teilweise schon weh. Eine Lieblingssendung habe ich eigentlich nicht, am Sonntag bin ich aber um viertel nach 8 gerne auf der Couch, um das Wochenende mit einem Spielfilm ausklingen zu lassen.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Cornelia Sollfrank: Ich besuche gerne Freunde. Durch das Studium sind die gut verteilt in Bayern. Die Besuche verbinde ich dann oft gleich mit einem Kurzurlaub.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Cornelia Sollfrank: ...mehr auf meinen Körper hören, Wehwehchen sensibler wahrnehmen und darauf reagieren, um schwerwiegendere Verletzungen zu vermeiden. Bei mir war es ein Muskelfaserriss in der Schulter, der zu einem Muskelbündelriss wurde. Irgendwann ist die Schulter dann ausgekugelt.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport": Wenzel Huber

Amberg

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