26.05.2020 - 16:33 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Wenzel Huber

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Mittelblocker des Volleyball-Regionalligisten VC Amberg, warum er seine Justin-Bieber-Frisur bereut, und warum er "Bares für Rares"-Fan ist.

Bergwandern ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von Wenzel Huber.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Als Kind spielte Wenzel Huber Fußball beim SV Raigering, eine Saison auch zusammen mit Club-Profi Patrick Erras, ehe er mit zwölf Jahren zum Volleyball wechselte. „Zum Glück“, sagt der 23-Jährige heute, weil Volleyball „erfolgversprechender ist, mehr Spaß macht und die Atmosphäre besser ist“. Über den VC/TuS Hirschau und den TuS Schnaittenbach kam er zum VC Amberg, mit dem der Mittelblocker in der Saison 2018/19 in die Regionalliga aufstieg. Huber studiert in Erlangen Lehramt Gymnasium für die Fächer Biologie und Chemie.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Wenzel Huber: Hauptsache Bayern. Mir gefällt die Vielfalt von Gebirge bis hin zu den wunderschönen Seen – da ist alles dabei. Am liebsten würde ich in Amberg bleiben. Ich weiß allerdings nicht, wohin es mich später als Lehrer mal verschlägt.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Wenzel Huber: Empathie, ich kann mich gut in andere Menschen hineinversetzen und habe eine gute Menschenkenntnis. Meine körperliche Stärke zeigt sich im Fitness-Studio an der Beinpresse: 130 Kilogramm sind für einen Standardvolleyballer ganz ok. (lacht)

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Wenzel Huber: Meine große Schwäche ist extreme Schadenfreude. Ich muss schon zugeben, bei Pannenshows kann ich mich richtig gut amüsieren. Ein großer Fehler als Schüler war meine Justin-Bieber-Frisur, eine nicht zu bändigende Mähne, die komplett in eine Richtung gekämmt war. Wenn ich heutzutage Fotos von damals sehe, läuft mir regelmäßig ein kalter Schauer den Nacken hinunter. Außerdem war ich „stolzer“ Träger einer bunt karierten Strickweste, welche ich leider nicht zu selten mit einem pinken Polo-Shirt kombinierte. Oder kurz gesagt: modische Exkursionen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Wenzel Huber: Frederick von der Zeichentrickserie „Piggeldy und Frederick“. Das sind zwei Schweinchen, Frederick ist das größere, das versucht, Piggeldy die Welt zu erklären. Da hat sich vielleicht schon früh die pädagogische Ader gezeigt...

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Wenzel Huber: Da ich ein sehr vorbildlicher und braver Schüler war, gab es kaum Streiche. Spontan fällt mir keiner ein. Und wenn, dürfte ich es nicht verraten als angehender Lehrer.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Wenzel Huber: Mit George Clooney, da der Kaffee dann sicher lecker schmecken würde, wenn man Kapsel-Kaffee mag.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Wenzel Huber: Alle Sätze, in denen die finale Konjunktion „damit“ falsch, also statt "dass" oder "um", verwendet wird.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Wenzel Huber: Da wir meistens mit Winkler-Bier vergütet werden, reinvestiere ich meine Siegprämie oftmals unmittelbar in Teambuilding-Maßnahmen.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Wenzel Huber: Bei Tiramisu von Mutti, das ist extrem lecker. Seit ich denken kann, gibt es das an meinem Geburtstag.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Wenzel Huber: Pflichtprogramm ist die NFL am Sonntagabend. Wir treffen uns mannschaftsintern seit drei, vier Jahren regelmäßig, um American Football zu schauen. Was mir auch gut gefällt, ist "Bares für Rares", besonders Horst Lichter. Mir gefallen seine Art und sein Bart. Was gar nicht geht, sind pseudo-„hippe“ Nachrichtensendungen wie "heute plus".

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Wenzel Huber: Bergwandern, Leute argwöhnisch beobachten (da werde ich schon wie mein Opa), und lange Gassi-Spaziergänge mit Papas Hund "Lenz", einem Collie.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Wenzel Huber: ...Tiere leben lassen und mehr Salat essen – denn davon schrumpft der Bizeps tatsächlich gar nicht!

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