19.05.2020 - 16:56 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Johanna Brandl

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Außenverteidigerin des TuS Rosenberg, was sie mit den "Wilden Kerlen" verbindet, und warum besser sie in der Schule öfters mal die Klappe gehalten hätte.

Johanna Brandl.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Die 21-Jährige spielt beim TuS Rosenberg Fußball, in der momentan pausierenden Kreisliga. Die Außenverteidigerin studiert in Regensburg Sportwissenschaft, steht kurz vor dem Abschluss und würde gerne beruflich im Bereich Sportpsychologie tätig werden. Sie ist im sechsten Semester und sitzt gerade über ihrer Bachelor-Arbeit, die Teil einer Studie ist, die in Kooperation mit der Fifa und dem Uni-Klinikum Regensburg entsteht. Mit einem hoch interessanten Thema: „Die Prävalenz und Entwicklung von Varusdeformität der Beinachse im Nachwuchsfrauenfußball“. Auf gut Deutsch: Ob Fußball für O-Beine verantwortlich ist. „Da wird es Zeit, sich das mal genauer anzuschauen. Wir hoffen, dass wir im Juli mit der Vermessung anfangen können“, sagt die Sulzbach-Rosenbergerin, die die C-Lizenz als Trainerin besitzt und in Burgweinting eine Jugendmannschaft trainiert. Der B-Schein ist ihr nächstes Ziel.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Johanna Brandl: In Sulzbach-Rosenberg. Hier ist es familiärer, man trifft Leute, man kennt sich. Ich studiere in Regensburg, eine sehr schöne Stadt. Aber auf längere Sicht lieber in Sulzbach oder Rosenberg.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Johanna Brandl: Das ist schwierig, es selbst zu beurteilen. Ich bin zuverlässig und ehrlich.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Johanna Brandl: Ich bin relativ jung, da gab es noch keine großen Entscheidungen im Leben. Da ist nichts dabei, bei dem ich sagen würde, das ist ein riesengroßer Fehler.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Johanna Brandl: Vanessa von den "Wilden Kerlen". Das war das Beste, wir haben das im Pausenhof immer nachgespielt. Vanessa war das einzige Mädchen unter den Jungs.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Johanna Brandl: Da gab es leider ziemlich viele. Ich habe meine Schulzeit schon genutzt, um möglichst viel Spaß zu haben. Ein Schulstreich wurde auch in der Abi-Zeitung veröffentlicht. Ich habe mich im Französischunterricht kurz vor Beginn in einem Seitenschrank versteckt. Die Lehrerin hat zwar gefragt, wo ich bin, aber sonst ist nichts passiert. Irgendwann war es mir zu unbequem und zu stickig, da bin ich mitten im Unterricht aus diesem Schrank raus. Die Lehrerin hat nur gelacht, dann ging der Unterricht ganz normal weiter.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Johanna Brandl: Mit Luke Mockridge. Ich habe ihn schon zweimal live gesehen, einmal haben wir sogar ein Bild zusammen mit ihm gemacht. Ich finde ihn ziemlich cool, er ist locker drauf. Er hat nie vergessen, wo er herkommt. Er hat eine große Familie und ist ziemlich heimatverbunden.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Johanna Brandl: "Mal schauen". Wenn man etwas plant oder etwas ausmacht, geht das gar nicht. Entweder ich habe Lust darauf oder Zeit und ich sage zu. Oder ich sage nein. Dieses sich etwas offen halten mag ich nicht.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Johanna Brandl: Also für eine Siegprämie, da müsste ich Nationalmannschaft spielen. Da bin ich sehr weit davon entfernt. In der zehnten Klasse hatte ich einen Ferienjob, ich habe mir ein Tablet oder Handy gekauft. Aber genau weiß ich das nicht mehr. Oder Fußballschuhe.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Johanna Brandl: Bei Tiramisu. Am besten von der Mama, aber es ist auch woanders gut.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Johanna Brandl: Ich bin ein Riesenfan von Aktenzeichen XY ungelöst. Das schaue ich mir immer an. Wenn ich es mal verpasse, dann schaue ich es mir in der Mediathek an. Das ist super interessant und spannend. Was gar nicht geht, ist Berlin Tag und Nacht oder RTL2. Diese Reality-Sendungen.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Johanna Brandl: Ich bin relativ gläubig und war lange Zeit bei den Ministranten in der Herz-Jesu-Kirche in Rosenberg aktiv.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Johanna Brandl: ... in manchen Momenten nicht sofort sagen, was ich denke, sondern etwas für mich behalten. Ich war in der Schule schon immer auf Konfrontation aus und habe mir nichts gefallen lassen. Das hat sich ab und zu in den Noten widergespiegelt. Aber im Großen und Ganzen würde ich sonst alles genau so machen wie bisher.

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