19.02.2019 - 15:59 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Daniel Krieger

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Eishockeyspieler des ERSC Amberg, welche TV-Serien er nur seiner Frau zuliebe schaut und warum er es bereut, den Vertrag bei einem DEL-Club nicht unterschrieben zu haben.

Daniel Krieger vom ERSC Amberg.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Seit Januar ist Daniel Krieger (29) wieder zurück beim ERSC Amberg, wo er mit vier Jahren das Eishockeyspielen begonnen hatte. Als Jugendlicher wechselte er zum EHC 80 Nürnberg, bei den Senioren spielte er für den EC 2000 und ERSC Amberg, ECC Preussen Berlin (Oberliga), EG Dietz-Limburg (Regionalliga) und EV Pegnitz (Bayernliga).

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Daniel Krieger: Ich habe ja schon mal in Berlin gelebt. Da hat es mir nicht so gefallen. Ich bin nicht der Großstadt-Typ. Mir gefällt es, wo wir leben, in einem kleinen Dorf zwischen Erlangen und Höchstadt. Hier ist viel Natur, es ist ruhig, man ist weit weg vom Schuss.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Daniel Krieger: Dass ich ein Kämpfer bin, dass ich niemals aufgebe, egal was ist. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, versuche ich alles, es zu schaffen.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Daniel Krieger: Ich habe zu oft den falschen Menschen vertraut, vor allem im Sport.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Daniel Krieger: Wayne Gretzky. Ich habe Tag und Nacht Eishockey geschaut - und er hat mir am besten gefallen. Er hatte alles, was ein Eishockeyspieler haben muss, er war der perfekte Spieler.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Daniel Krieger: Ein wirklicher Streich war es zwar nicht, aber einmal hatte die Religionslehrerin vor der ersten Stunde, als es sehr laut war, gesagt: "Wer heute keine Lust hat, soll seine Sachen packen und gehen." Ja, da hat der Krieger seine Sachen gepackt und ist gegangen. Sie hatte es sicherlich nicht so wörtlich gemeint, ich habe es aber wörtlich genommen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Daniel Krieger: Mit Sylvester Stallone. Ich habe gerne die Rocky-Filme geschaut. Der Mann fasziniert mich.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Daniel Krieger: "Du musst..." Wenn ich etwas tun muss, das ist das Schlimmste, was es für mich gibt.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Daniel Krieger: Das wurde in Flüssiges investiert. Ich bin mit ein paar Kumpels in Amberg weggegangen und habe ein paar Runden geschmissen.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Daniel Krieger: Bei Mousse au Chocolat und Tiramisu. Das beste Tiramisu hat hier eine Pizzeria ums Eck.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Daniel Krieger: "Köln 50667" und "Berlin – Tag & Nacht" sind Pflicht. Meine Frau schaut das, und bevor es Ärger gibt, schaue ich das halt auch an. Bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" muss ich sofort wegschalten, damit komme ich nicht klar.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Daniel Krieger: Eishockey - und an erster Stelle die Familie, die zwei Kinder und meine Frau.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Daniel Krieger: ...den Vorvertrag mit einem DEL-Club nicht zur Seite legen, wie ich es gemacht habe, sondern ihn unterschreiben und Eishockey-Profi werden. Und ich würde härter an mir arbeiten.

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