19.03.2019 - 23:30 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Denzel Howard

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der American-Football-Spieler der Mad Bulldogs Amberg, wie er mit Deospray für einen Unterrichtsausfall sorgte und welchen Satz seiner Mitspieler er nicht leiden kann.

Denzel Howard.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Nach 15 Jahren Fußball bei Germania Amberg entdeckte Denzel Howard (22) American Football für sich. Der Halb-Amerikaner, der in Amberg geboren wurde und aufgewachsen ist, spielt seit Gründung des Vereins als Runningback bei den Mad Bulldogs und ist mit im Trainerteam.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Denzel Howard: Irgendwo am Meer, in der Sonne. Kalifornien gefällt mir, ich mag die Kultur, das Essen. Und dass American Football dort Nationalsport ist. Ich mag aber auch Bayern verdammt gerne.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Denzel Howard: Ich bin sehr ehrgeizig, selbstbewusst, zuverlässig und pünktlich. Und ich bin ein guter Teamplayer.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Denzel Howard: Dass ich zu spät American Football für mich entdeckt habe. Ich habe 15 Jahre lang Fußball gespielt und bin erst mit 20 Jahren zum American Football gekommen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Denzel Howard: Mein Vorbild war der brasilianische Fußballer Ronaldinho. Mir hat gefallen, was er mit dem Ball anstellen konnte.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Denzel Howard: Es war kein richtiger Streich, aber wir haben uns mal in der 8. Klasse mit den Mädchen einen Deo-Krieg geliefert und uns gegenseitig angesprüht. Da hatte plötzlich jeder ein Deo in der Hand. Es hat so heftig gerochen, dass der Lehrer das Klassenzimmer nicht betreten wollte. Wir hatten dann zwei Freistunden - und bekamen richtig Ärger.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Denzel Howard: Mit Marshawn Lynch, dem Runningback der Oakland Raiders. Ihn habe ich 2015 beim Superbowl im Fernsehen gesehen. Es ist unbeschreiblich, wie er mit dem Ball läuft, obwohl zwei, drei Gegenspieler an ihm kleben. Ich würde ihn gerne fragen, wie er das anstellt.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Denzel Howard: "Ich bin heute passiv." Das ist der Lieblingssatz einiger Spieler, die im Training die ein oder andere Einheit aussetzen wollen.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Denzel Howard: Ein Paar besondere Turnschuhe, schwarz-rote Jordans. Die waren schon lange mein Wunsch, meine Mama wollte sie mir aber nicht kaufen.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Denzel Howard: Bei Vanilleeis mit heißen Himbeeren und bei Erdbeerkuchen. Den besten macht meine Tante, das Besondere ist der spezielle Biskuitteig, sagt sie zumindest.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Denzel Howard: "Game of Thrones" ist ein absolutes Muss, auch weil ich Drachen mag. Gar nicht gehen Sendungen wie "Bachelor" oder "Germany's next Topmodel", das klassische Trash-TV.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Denzel Howard: Natürlich Football. Und Videospiele. Da spiele ich eigentlich querbeet alles.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Denzel Howard: ... alles lassen wie es ist. Im Allgemeinen bin ich echt zufrieden.

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