12.03.2019 - 23:30 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Johannes Kohl

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Fußballer des Bayernligisten DJK Ammerthal, warum er oft "Ninjago" und "Tom & Jerry" anschauen muss und welchen Satz seines Trainers er am meisten hasst.

Johannes Kohl von der DJK Ammerthal.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Nach vielen Jahren beim FC Amberg, der SpVgg SV Weiden und seit 2014 bei der DJK Ammerthal ist für Defensivspieler Johannes Kohl im Sommer Schluss mit Landesliga- und Bayernliga-Fußball. Dann wechselt der 34-Jährige, der bei einem Automobilzulieferer in Amberg arbeitet, als Spielertrainer zum TuS Schnaittenbach.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Johannes Kohl: Ich habe vor einem Jahr in Etsdorf (Gemeinde Freudenberg) ein Haus gebaut. Da bin ich aufgewachsen, da ist meine Familie, da sind meine Freunde. Mir gefällt es auf dem Land ganz gut und ich könnte mir nicht vorstellen, langfristig in der Stadt zu leben.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Johannes Kohl: Ich bin ehrgeizig, zielstrebig und zuverlässig.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Johannes Kohl: Den größten Fehler gibt es nicht. Ich denke, jeder macht Fehler und es gibt immer eine Lösung dafür.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Johannes Kohl: Als Kind habe ich alle Spiele von Bayern München verfolgt. Lothar Matthäus, Mehmet Scholl und Stefan Effenberg waren da meine Lieblingsspieler. Ich habe früher in der Jugend wie sie zentral gespielt. Im Herrenbereich bin ich immer weiter nach hinten gerutscht.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Johannes Kohl: Wir haben sicher mal was angestellt. An einen bestimmten kann ich mich aber nicht erinnern. Deswegen gehe ich davon aus, dass er nicht so schlimm war. Ich war eher ein braver und ruhiger Schüler.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Johannes Kohl: Mit dem Triathleten Jan Frodeno würde ich gerne einen doppelten Espresso vor seinem morgendlichen Training trinken. Schon verrückt, was die Triathleten auf diesem Niveau aus ihrem Körper herausholen. Was die beim Ironman machen, ist eigentlich unglaublich. Triathlon würde mich später auch mal interessieren.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Johannes Kohl: Wenn der Trainer beim Stand von 10:1 im Trainingsspiel sagt „Das nächste Tor entscheidet.“ Da könnte ich ausflippen. Ich bin einer, der will, dass das ganze Training über Gas gegeben wird und nicht nur die letzten Minuten.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Johannes Kohl: Ich habe es auf die hohe Kante gelegt. Meine Eltern haben mir schon immer eingebläut, jeden Cent zu sparen.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Johannes Kohl: Bei Pannacotta und Tiramisu. Das macht meine Schwester sehr gut. Ich glaube, sie macht das mit dem Thermomix.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Johannes Kohl: Ich muss oft anschauen, was mein sechsjähriger Sohn anschaut, meistens blockiert er den Fernseher. Zurzeit sind seine Lieblingssendungen „Ninjago“ und „Tom & Jerry“. Fußball schaue ich eher selten.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Johannes Kohl: Der Zeitaufwand für Bayernliga-Fußball ist schon enorm. Ab nächster Saison möchte ich dann auch andere Sportarten ausprobieren: Tennis spielen, Skilanglauf, später mal auch Marathon und Triathlon.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Johannes Kohl: ... letzten Samstag andere Lottozahlen tippen. Ich denke, es gibt keinen, der nichts ändern würde. Wichtig ist, dass man im Großen und Ganzen zufrieden ist. Und das bin ich.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Weiden in der Oberpfalz

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