10.09.2019 - 20:00 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Helmut Schweiger

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Ex-Präsident des FC Amberg, warum er ebenso wie Karl-Heinz Wagner im Religionsunterricht eine verpasst bekommen hat, und was er sich von seiner ersten Siegprämie geleistet hat.

Helmut Schweiger.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Unter Helmut Schweiger als Präsident stieg der FC Amberg in die Regionalliga auf und wieder ab – die höchste Liga, in der der FC jemals gespielt hat. Schweiger ist erfolgreicher Unternehmer in Amberg.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Helmut Schweiger: Ich liebe meine Geburtsstadt Amberg und freue mich jeden Tag, hier leben zu dürfen. Wobei ich durch meine vielen Reisen durch die Welt auch Weltstädte wie Hongkong oder Shenzen mit ihren Menschen und Gebräuchen lieben und schätzen gelernt habe.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Helmut Schweiger: Das können nur meine Familie oder meine Freunde und Geschäftspartner beantworten, denn ohne die tägliche Unterstützung meiner Familie und meiner Freunde hätte ich wenig Stärken. Ach doch. Was ich einmal beginne, ziehe ich mit aller Konsequenz durch. Auch wenn es schwer wird. Ein Aufgeben, wenn das gesetzte Ziel irgendwie realistisch erreichbar ist, gibt es für mich nicht.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Helmut Schweiger: Mich auf Leute zu verlassen, die nur ihren eigenen Vorteil im Leben sehen und wenn es dann einmal schwierig im Leben wird, keine Verantwortung übernehmen und den ....... einziehen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Helmut Schweiger: Ein Mensch der im Leben selbstständig was erreichen kann und vielleicht einen kleinen Beitrag dazu leistet, dass nicht alles schlecht ist auf der Welt.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Helmut Schweiger: Auch ich habe eine „Kopfnuss“ vom Ammersrichter Pfarrer „Florl“ bekommen wie Karl-Heinz Wagner, der Trainer des FC Amberg vom Religionslehrer. Warum sage ich lieber nicht (lacht). Aber irgendwie kann ich mich erinnern, hatte es mit den Mädels zu tun.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Helmut Schweiger: Mit Uli Hoeneß. Er ist für mich ein hervorragender, kompetenter Mensch, Macher und Sportler, mit dem ich gerne ein Vier-Augen-Gespräch bei einem schönen Glas Rotwein führen würde.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Helmut Schweiger: Da habe ich gleich drei: Aber Chef, das geht doch nicht. Das haben wir ja noch nie so gemacht. Das schaffen wir nie.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Helmut Schweiger: Ich bin mit einem Freund in der Fußball-Winterpause für mehrere Wochen nur mit dem Rucksack durch ganz Südamerika gereist.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Helmut Schweiger: Nach einem wunderschönen Dinner liebe ich ein Zitronensorbet, einen Digestif und einen Espresso.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Helmut Schweiger: Natürlich Fußball international, aber auch Formel 1 und der Porsche Carrera Cup sind, wenn zeitlich möglich, Pflicht. Ebenso schaue ich gerne die „Eberhofer Krimis" oder auch „Der letzte Bulle“. Und den Tatort aus Münster. Was gar nicht geht, weiß ich nicht, denn da schaue ich ja nicht.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Helmut Schweiger: Wenn ich in meiner Heimat bin, mich mit meiner Familie über die schönen Dinge im Leben unterhalten, mit meiner Frau und dem E-Bike einfach die schöne Natur in unserer Gegend genießen. Natürlich darf ein schönes Glas Wein und ein gutes Essen am Abend im Kreise meiner Familie und Freunden nicht fehlen. Live am Fußballplatz am Wochenende darf ebenso nicht fehlen. Am liebsten schaue ich natürlich meinem Sohn bei der SpVgg SV Weiden beim Spiel zu.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Helmut Schweiger: ... alles genauso so wieder machen. Ich liebe das Leben und die Menschen und alles was dazugehört: „Und wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

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