04.02.2020 - 15:51 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Manuel Weiß

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät Kegel-Vizeweltmeister Manuel Weiß aus Kümmersbruck, welchen Schulstreich er im Nachhinein doch etwas "heftig" findet und warum er momentan ganz auf Süßigkeiten verzichtet.

Manuel Weiß.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Mit dem Kegeln begann Manuel Weiß bei FEB Amberg, spielte später bei der SpVgg Weiden, Alemannia München und Victoria Bamberg. 2016 wechselte der Kümmersbrucker zu Rot-Weiß Zerbst, dem "FC Bayern des Kegelsports." Mit der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt wurde der 28-Jährige Zeitsoldat dreimal deutscher Meister, Champions-League-Sieger und Weltpokalgewinner. Bei Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften gewann Weiß zehn Medaillen, aktuell ist er Vize-Weltmeister im Einzel und mit der Mannschaft.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Manuel Weiß: Hier in Amberg gefällt es mir super gut. Ich bin aber eher der Sommermensch, da wäre ich im Winter schon gerne im Süden. Egal wo – dort wo es warm ist, gefällt es mir.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Manuel Weiß: Mein absoluter Ehrgeiz und die Willensstärke. Ich wenn mir etwas in den Kopf setze, mache ich das, da bringt mich auch nichts davon ab.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Manuel Weiß: Ein "größter Fehler" fällt mir jetzt nicht ein. Es waren bestimmt viele kleinere Sachen, aber daraus wird man schlau und daraus lernt man. Ich denke, Fehler gehören dazu im Leben.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Manuel Weiß: Oli Kahn hat mich beeindruckt. Sein Auftreten auf dem Platz, seine Emotionen beim Sport. Das finde ich ganz wichtig, da bin ich auch so.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Manuel Weiß: Ich weiß gar nicht, ob man das erzählen darf, das war schon etwas zu heftig. Während des Unterrichts ist einmal ein Silvesterkracher geflogen. Es gab einen großen Knall, es ist aber kein Schaden entstanden. Es kam nie raus, wer das war. Wir waren eben eine reine Jungen-Klasse, da ist viel Blödsinn gemacht worden...

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Manuel Weiß: Mit Jan Frodeno, dem Triathleten. Er ist eine wahnsinnige Persönlichkeit, ein Riesen-Charakter, ein absoluter Sportsmann. Ich mache ja selber Triathlon neben dem Sportkegeln, letztes Jahr habe ich bei der Challenge Prag die Mitteldistanz gemacht, diese Jahr steht die Challenge Roth auf dem Programm, die Langdistanz. Da ist Jan Frodeno auch am Start.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Manuel Weiß: "Das kann ich nicht." Man muss es erst einmal versuchen, erst einmal machen, bevor man sagt, man kann es nicht.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Manuel Weiß: Ich glaube, ich habe mir damals einen Laptop gekauft.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Manuel Weiß: Im Moment bin ich ja eifrig im Training für Roth, da gibt es nichts Süßes. Aber grundsätzlich bei allem mit Schokolade tue ich mich schon sehr schwer zu widerstehen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Manuel Weiß: "Normales" Fernsehen schaue ich gar nicht, schon länger nicht mehr. Ab und zu wird ein Film gestreamt. Eigentlich habe ich keine Zeit für Fernsehen mit Kegeln, Triathlon-Training, Familie und Arbeit. Ich bräuchte schon jetzt einen 50-Stunden-Tag.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Manuel Weiß: Familie und Sport. Ich versuche alles, was irgendwie an Zeit übrigbleibt, mit meiner Frau und der zweijährigen Tochter zu verbringen.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Manuel Weiß: ...nichts anders machen. Ich bin zufrieden, so wie es ist. Und wie gesagt: Fehler gehören dazu. Nachträglich diese zu ändern, macht keinen Sinn, sonst lernt man nicht daraus.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Weiden in der Oberpfalz

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