03.12.2019 - 17:14 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Martin Popp

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Top-Stürmer des FC Amberg, warum seine Mannschaft für den verstorbenen Werner Aichner spielt, und womit er einmal seinen Eltern Stress bereitet hat.

Martin Popp.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Martin Popp hat mit sechs Jahren in der Jugend der DJK Ursensollen angefangen, Fußball zu spielen. Im Alter von 13 wechselte er in die B-Jugend zum FC Amberg und ist geblieben. Er wird zwar aktuell von anderen Vereinen umworben, aber er schließt einen Wechsel in der Winterpause aus. Bemerkenswert: "In jeder Ansprache vor dem Spiel kommt einmal der verstorbene Werner Aichner zur Sprache. Dass wir auch für ihn Gas geben wollen. Alles, was wir jetzt haben, was der FC Amberg hat, das verdanken wir ihm. Wir wollen auch, dass er von oben zuschaut und stolz ist, war wir hier leisten. So etwas kann man keiner Mannschaft einimpfen", sagt Popp. Der 22-Jährige arbeitet als Gebrauchtwagenverkäufer bei Auto-Fischer in Ursensollen.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Martin Popp: Ich fühle mich in Amberg sehr wohl. Meine Freundin studiert in München, dadurch habe ich auch viele schöne Seiten von München kennen gelernt. Die Stadt gefällt mir auch sehr gut. Für einen kurzen Zeitraum wäre das okay, aber dauerhaft wäre eine Großstadt nichts für mich.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Martin Popp: Ich würde mich als sehr ehrgeizig und teamfähig beschreiben und einschätzen, und auch sehr kommunikativ.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Martin Popp: Fehler sind menschlich, aus jedem Fehler kann man lernen. Einen bestimmten, den ich bereuen würde, den gibt es nicht.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Martin Popp: Als Kind hat mich Francesco Totti begeistert, sein Spielstil, sein Einsatz hat mich mitgenommen und inspiriert (italienischer Ex-Nationalspieler, Ikone des AS Rom, Anm.d.Red.)

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Martin Popp: Es gab schon den einen oder anderen. An einen richtig schlimmen kann ich mich nicht erinnern. Wir haben halt immer versucht, die Zeit in der Schule so erträglich wie möglich zu gestalten, da kommt man auf viele blöde Ideen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Martin Popp: Mit Mario Götze. Der wirkt auf mich in den Interviews immer sehr sympathisch. Trotz seiner harten Zeit mit dem Wechsel zum FC Bayern und zurück, der Krankheit. Ich glaube, er ist immer er selbst geblieben. Er ist zwar ein anderer Typ als ich, aber so von Stürmer zu Stürmer.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Martin Popp: Wenn wir 3:0 führen, und unser Sechser die Anweisung gibt: "Wir spielen nur noch hinten rum und halten das Ergebnis." Der Dennis Kramer und ich stehen uns dann vorne die Füße platt, und uns wird kalt. Da gibt es schon mal einen bösen Blick nach hinten.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Martin Popp: Von meinem ersten Gehalt gab es eine neue Soundanlage für mein Zimmer zu Hause. Das fanden meine Eltern nicht so gut wie ich. Das war schon eine richtig große, die ordentlich Lärm gemacht hat.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Martin Popp: Bei Tiramisu. Obwohl ich nicht so der Nachspeisentyp bin. Aber wenn Tiramisu auf der Speisekarte steht, dann gibt's nur eine Wahl.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Martin Popp: Ich habe in meiner Wohnung weder Kabelanschluss oder so etwas. Der ganze Trash-TV wie bei RTL und so weiter, das ist überhaupt nichts für mich. Wenn ich mal schaue, dann Spiele über Sky oder DAZN oder eine Serie über Netflix oder einen Film.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Martin Popp: Da mein Beruf sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, das sind immer knappe zehn Stunden am Tag, bin ich froh, wenn ich auf dem Fußballplatz meinen Kopf frei bekomme. Ansonsten besuche ich meine Freundin in München am Wochenende, wenn sich das zeitlich mit Fußball auseht. Oder ich unternehme mit meinen Kumpels etwas, da sind etliche auch beim FC Amberg.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Martin Popp: ... öfter mal auf meinen Sturmkollegen Dennis Kramer querlegen. Mittlerweile nimmt er es mir nicht mehr so übel, weil wir ein richtig gutes Team geworden sind dieses Jahr. Das macht brutal viel Spaß mit ihm.

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