05.02.2019 - 16:44 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Norbert Fischer

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der ehemalige Torwart des 1. FC Amberg, wie er seine Frau erfreuen kann, und warum er eigentlich Schreiner werden wollte ...

Norbert Fischer bei der Sportlerehrung der Stadt Amberg im ACC.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Norbert Fischer (73) war viele Jahre Kultur-, Schul- und Sportreferent der Stadt Amberg. Inzwischen genießt der Ex-Torwart des 1. FC Amberg (von 1957 bis 1972) und der SpVgg Weiden (1972 bis 1974) seinen Ruhestand, arbeitet aber ehrenamtlich beim Stadtverband für Sport – 31 Jahre als zweiter Vorsitzender, seit 12 Jahren als erster.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Norbert Fischer: In Amberg geboren, in Amberg groß geworden. Immer, wenn wir von Reisen zurückkommen, sagen wir: Es war schön, aber in Amberg ist es noch schöner.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Norbert Fischer: Ich habe ein gutes Organisationstalent und bin auch in der Lage, wenn es mal nicht so funktioniert, dass ich sofort improvisiere.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Norbert Fischer: Mein größter Fehler war, dass ich in meiner Sturm- und Drangzeit zu direkt und zu undiplomatisch war. In erster Linie im Beruf. So im Alter zwischen 30 und 40. Ich bin immer noch ein direkter Mensch, aber jetzt sage ich nur noch zu 80 Prozent, was ich denke.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Norbert Fischer: Ich wollte Schreiner werden. Wir hatten in der Nachbarschaft eine Schreinerei, da bin ich ab und zu hingegangen. Das Arbeiten mit Holz und der Geruch von Holz hat mich so fasziniert.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Norbert Fischer: Ich war ein braver Schüler. Wir haben keine Schulstreiche gemacht.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Norbert Fischer: Mit Pep Guardiola. Er fasziniert mich. Er ist ein Mensch, der den Fußball unwahrscheinlich geprägt hat und der sich laufend mit dem Thema beschäftigt, und der Fußball immer noch besser machen will.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Norbert Fischer: "Das haben wir immer schon so gemacht."

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Norbert Fischer: Siegprämie habe ich keine bekommen. Vom ersten Gehalt habe ich ein Grundig-Tonbandgerät gekauft. Das Geld hat nicht ganz gereicht, aber meine Eltern haben dazugezahlt. Ich habe ihnen das dann peu à peu zurückgegeben.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Norbert Fischer: Bei Tiramisu, von meiner Frau. Und bei Eierliköreis. Das aber gekauft.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Norbert Fischer: Pflicht ist die Sportschau. Immer Samstag. Da bastel ich meine Termine herum, das funktioniert tadellos. Ein No-Go sind die Soaps wie "Dahoam is dahoam" oder "Lindenstraße". Die könnte ich mir nicht reinziehen.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Norbert Fischer: Fußball schauen. Und historische Romane mit Geschichtsbezug lesen. Da war ich früher nicht so nasch, aber wenn man mit der Amberger Stadtgeschichte in Berührung kommt, dann sind alle Mittelalterromane, die ein bisschen authentisch sind, ein toller Lesestoff. Da kann man sich Zusammenhänge wunderbar herstellen, so ungefähr: So war es in Amberg! Und natürlich: Ab und zu kochen. Insbesondere Fisch, da freut sich meine Frau. Und der Kontakt mit meinen zwei Enkeln. Der dritte Enkel ist jetzt drei Wochen alt.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Norbert Fischer: ... alles genau so machen. Ich erkenne nichts, was ich hätte ändern sollen. Außer vielleicht, dass ich ein bisschen diplomatischer hätte sein sollen.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport": Dominik Siebert

Amberg

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