27.11.2018 - 15:59 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Reinhard Schön

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Trainer der Hahnbacher Regionalliga-Volleyballerinnen, wie er seine Mathelehrerin mit einer Mausefalle ärgerte und was er gerne von Tiger Woods erfahren wollte.

Reinhard Schön, des SV Hahnbach in der Volleyball-Regonalliga der Frauen.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Reinhard Schön kam als Quereinsteiger vom Fußball zum Volleyball, spielte für VC Hohenfels/Parsberg und TSV Nittenau in Landes- und Bayernliga. Als Trainer betreute er Hohenfels, die Frauen des ASV Schwend und seit 2017 den

Regionalligisten SV Hahnbach. Der 44-Jährige wohnt in Hohenfels und ist Fachlehrer bei der Bereitschaftspolizei in Sulzbach-Rosenberg.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Reinhard Schön: Sehr, sehr gerne in den Bergen, in der Nähe meiner Lieblingsstadt Salzburg. Da fahre ich gerne hin, da ist es einfach immer schön. Hier bei uns gefällt es mir aber natürlich auch sehr gut.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Reinhard Schön: Ich würde mich als zielstrebig bezeichnen, als gewissenhaft und ehrgeizig. Ich glaube, ich kann ganz gut zuhören und auch motivieren. Und ich bin ein toleranter Mensch.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Reinhard Schön: Ein bestimmter fällt mir da nicht ein. Grundsätzlich gehören Fehler zum Leben, ich habe bestimmt viele Fehler gemacht. Wichtig ist, dass man sie annimmt, noch wichtiger, dass man den selben Fehler nicht zweimal macht.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Reinhard Schön: Ich wollte immer so sein wie mein Papa. Er war ein überragender Mensch mit überragenden Eigenschaften. Er lebt leider nicht mehr.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Reinhard Schön: (lacht) Oh, das ist bis heute nicht aufgeflogen. Aber jetzt gestehe ich es: Ich habe in der 5. Klasse eine Mausefalle in das Kreidefach der Mathelehrerin gelegt. Und es hat funktioniert. Es gab einen Riesenknall, sie bekam einen Riesenschreck. Aber es ist nichts passiert, die Finger blieben heil, eine Bewegung des Tafel-Lappens hatte die Falle schon vorher ausgelöst.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Reinhard Schön: Mit Tiger Woods. Ich bin ein leidenschaftlicher Golfer - und er ist einfach der Beste. Da würde mich schon das ein oder andere Detail interessieren, wie er das so macht.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Reinhard Schön: "Ist halt so!" Weil es nie so ist und man es immer ändern kann.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Reinhard Schön: Siegprämien gibt es im Volleyball nicht. Und das erste Gehalt ist lange her... Ich weiß es ehrlich nicht. Aber es gab da keinen großen Traum, den ich mir unbedingt erfüllen wollte.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Reinhard Schön: Beim Erdbeerkuchen meiner Mama. Er schmeckt mir einfach...

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Reinhard Schön: Ich habe wenig Zeit zum Fernsehschauen, Pflicht sind Sportsendungen und Nachrichten. Beim Tatort schalte ich weg. Der hat mich noch nie fasziniert.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Reinhard Schön: Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie, mit meiner kleinen Tochter. Das genieße ich sehr.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Reinhard Schön: ...vieles genauso wieder machen - aber ganz, ganz sicher früher mit dem Golfsport beginnen. Am liebsten noch als Kind, ich habe leider erst mit 37 Jahren begonnen. Das ist der mit Abstand schwierigste Sport, den beherrscht man sicherlich nie perfekt.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport": Dirk Sallinger

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