20.11.2018 - 10:26 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Dirk Salinger

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Trainer des Eishockey-Landesligisten ERSC Amberg, welchen Satz er von seinen Spielern gar nicht hören möchte und warum er so gerne West-Fernsehen schaute.

Dirk Salinger.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Dirk Salinger, geboren in Berlin-Friedrichshain, ist seit einem Jahr Trainer des Eishockey-Landesligisten ERSC Amberg. In der Jugend spielte er bei Dynamo Berlin und für die Juniorennationalmannschaft der DDR, später beim EV Füssen (2. Bundesliga), beim EV Weiden und ERSC Amberg. Der 48-Jährige wohnt in Weiden und arbeitet als Haustechniker bei den Stadtwerken Weiden.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Dirk Salinger: In Florida, speziell an der Golfküste. Schöne Strände, schönes Wasser, sehr angenehme Temperaturen. Einziger Nachteil sind die Hurricans. In der Oberpfalz gefällt es mir natürlich auch, sonst wäre ich nicht mehr hier.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Dirk Salinger: Ich bin teamfähig, kontaktfreudig, kommunikativ, aber auch selbstkritisch.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Dirk Salinger: Dass ich in der Jugend geraucht habe. Ich habe damit aber schon lange wieder aufgehört.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Dirk Salinger: Ich wollte so sein wie Eishockey-Legende Wayne Gretzky. Ich habe es leider nicht geschafft, sonst hätte ich schon mein Haus in Florida. Zu DDR-Zeiten war es natürlich schwer, von ihm etwas zu sehen. Aber wir in Berlin hatten Glück und konnten West-Fernsehen empfangen.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Dirk Salinger: Da gab es nicht wirklich welche. Ich war ja ab der 7. Klasse auf der Sportschule, da war alles etwas strukturierter und strenger. Jede Sportart hatte eine eigene Klasse, wir in der Eishockey-Klasse waren zwölf Schüler. Sogar bei den Trainingslagern waren Lehrer dabei, um uns zu unterrichten. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis zu ihnen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Dirk Salinger: Mit dem American-Football-Spieler Tom Brady. Er hat fünfmal den Superbowl gewonnen und könnte bestimmt einiges erzählen. Er dürfte natürlich gerne seine Frau (das Model Gisele Bündchen, d. Red.) mitbringen...

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Dirk Salinger: "Das hab ich schon immer gesagt" von so Neunmalklugen, und "Ich kann heute nicht zum Training kommen" von meinen Spielern. Das höre ich schon ab und zu, nenne jetzt aber keine Namen.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Dirk Salinger: Ein Moped, eine Simson Enduro in Silber. Heute sind die Dinger heiß begehrt. Leider habe ich es nicht mehr.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Dirk Salinger: Wenn ich mich so anschaue: bei jeder! Besonders bei Eisbechern. Egal welche.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Dirk Salinger: Ich bin ein riesiger "Game of Thrones"- Fan und freue mich schon auf die nächste Staffel. Gut ist auch "The Blacklist", gar nicht gehen dagegen die meisten Nachmittagsserien und Sendungen wie "Deutschland sucht den Superstar".

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Dirk Salinger: Kochen und Grillen. Auch im Winter - und mittlerweile mit einem Gasgrill, gerne Spareribs oder Pulled Pork. Ich wollte früher ja eigentlich mal Koch werden.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Dirk Salinger: ...fast alles wieder genauso machen. Nein, alles wieder genauso, ohne "fast".

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