08.01.2019 - 12:16 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Sebastian Aukofer

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Stürmer des Eishockey-Landesligisten ERSC Amberg, warum er gerne Rock-Star wäre und warum er bei den Lehrern gefürchtet war.

Sebastian Aukofer.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Sebastian Aukofer spielt die 17. Saison beim ERSC Amberg und ist beim Eishockey-Landesligisten mit 549 Punkten (308 Tore und 241 Vorlagen) die Nummer drei in der ewigen Scorer-Liste. Der 36-Jährige arbeitet als Produktmanager bei der Firma Siemens in Nürnberg und lebt mit seiner Familie in Hirschau.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Sebastian Aukofer: Es gibt viele schöne Orte auf der Welt. Mich hat Singapur sehr fasziniert, mir gefällt Nepal. Aber um mit der Familie dort zu leben, ist es bei uns in Deutschland, oder Bayern, am besten. Die anderen Orte sind dann eher etwas für den Urlaub.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Sebastian Aukofer: Ich bin gewissenhaft und zuverlässig.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Sebastian Aukofer: Ich hätte das Euro-Starterkit damals beim Schafkopfen in der Schule nicht aufreißen sollen. Als Sammelobjekt ist das heute ja richtig was wert... Und ich hätte es doch als Rock-Star versuchen sollen. Wenn man sieht, mit was man heute berühmt und reich werden kann. Auch wenn ich überhaupt kein Gesangstalent habe.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Sebastian Aukofer: Die Eishockeyspieler Wayne Gretzky, Mark Messier und Jaromir Jagr waren Idole für mich. Ich wollte aber auch Architekt und Rock-Star werden.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Sebastian Aukofer: Ich war kein Kind von Traurigkeit. Über die Jahre hinweg habe ich mich zum Experten für Overhead-Projektoren entwickelt. Wenn der plötzlich mächtig laut wurde oder nicht mehr funktioniert hat, kamen die Lehrer richtig ins Schwitzen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Sebastian Aukofer: Grundsätzlich reizen mich Grenzgänger, mich faszinieren Menschen, die Dinge machen, die unmöglich erschienen: Die Technik-Genies Elon Musk und Steve Jobs, oder die Bergsteiger Hermann Buhl, Reinhold Messner und Anatoli Bukrejew.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Sebastian Aukofer: "Das kann ich nicht" oder "Das kannst du nicht".

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Sebastian Aukofer: Mit der ersten Siegprämie eine Tankfüllung, das erste Gehalt wurde in Wohnungseinrichtung investiert und für den ersten Urlaub, eine Asien-Rundreise, gespart.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Sebastian Aukofer: Mich kann man mit Süßspeisen jagen. Ich habe lieber einen Nachschlag beim Fleisch.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Sebastian Aukofer: Die Serie "Prison Break" gefällt mir sehr gut, ich bin auch großer James-Bond-Fan. Gar nicht leiden kann ich die C-Promi-Shows wie "Dschungelcamp".

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Sebastian Aukofer: Meine Freizeit verbringe ich gerne mit den Kindern, vor allem draußen mit Wandern, Zelten und jeglicher Sportart. Und natürlich Eishockey.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Sebastian Aukofer: ...mein Leben nochmal genießen, vielleicht mit mehr Gelassenheit in der ein oder anderen Situation, weil ich weiß, es geht gut aus. Oder ich würde es doch als Rock-Star versuchen...

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