18.12.2018 - 12:36 Uhr
Luhe-WildenauSport

Kein Wort zum Sport: Michael Grünwald

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät Michael Grünwald, dass Gerd Müller und Franz Beckenbauer seine Kindheitsidole waren und für welchen Streich in der Schule er einen Verweis kassiert hat.

Michael Grünwald.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Die Sportwelt in Oberwildenau wäre um einiges ärmer ohne Michael Grünwald. Der 54-Jährige Unternehmer (Bereich CNC Dreh- und Frästechnik) hat nicht nur als langjähriger Kegler zum Höhenflug des SC Luhe-Wildenau bis hinauf in die 2. Bundesliga maßgeblich beigetragen. Auch als Sponsor hat er immer ein offenes Ohr sowohl für seine Kegler als auch die SC-Fußballer.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Michael Grünwald: Natürlich dort, wo ich geboren bin und seitdem wohne und arbeite: In Oberwildenau. Hier ist es lebenswert mit viel Wald um den Ort. Die Hektik der Stadt habe ich täglich in der Firma.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Michael Grünwald: Diese Frage sollte eigentlich mein Umfeld beantworten. Ordnung und Anstand sind meine gefühlten Stärken. Außerdem kann ich mich über gute Leistungen von Konkurrenten oder anderen Mitmenschen in allen Lebensbereichen freuen. Anerkennung gebe ich gerne persönlich weiter.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Michael Grünwald: Den Ernst der Schule habe ich viel zu spät erkannt und deshalb auch das Gymnasium abgebrochen. Im Nachhinein war es aber kein großer Fehler.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Michael Grünwald: Meine Idole waren im Bereich Fußball zu finden. Franz Beckenbauer und Gerd Müller waren natürlich ganz weit vorne.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Michael Grünwald: Mir fällt ein Streich beim Stundenwechsel ein: Eine (kleine)Person mit dem Po nach unten in den Abfalleimer stecken, Arme und Beine baumeln außerhalb, Stuhl auf das Lehrerpult und Abfalleimer (natürlich mit "Inhalt") oben drauf. Für den Betroffenen war es keineswegs lustig. Der Lehrer hat den Spass auch nicht verstanden. Die Folge war ein Verweis.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Michael Grünwald: Liebend gerne mit Otto Waalkes. Ich zitiere selbst viele Gags von ihm. Da würde eine Tasse Kaffee oder ostfriesischer Tee sicher nicht ausreichen.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Michael Grünwald: Erledige ich morgen ... Im Geschäft bin ich immer versucht, Probleme schnellstmöglich abzuarbeiten. Meine Ablage ist deshalb auch überschaubar.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Michael Grünwald: Ich wollte so früh wie möglich mobil sein. Ein oranger D-Kadett war die Belohnung für monatelanges Sparen meines Lehrlingsgehalts sowie für die Mithilfe im elterlichen Betrieb.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Michael Grünwald: Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Meine Frau und meine Mama verwöhnen mich gerne damit.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Michael Grünwald: Günter Grünwald mit seiner "Freitagscomedy" und die "heute-show" mit Oliver Welke sind Pflichtprogramm. Die politischen Talkrunden glänzen in den letzten Jahren mit "Nullrunden": Wenig "Zählbares" am Schluss der Diskussion, wenig Wahrheit, wenig Miteinander, das alles passt nicht zu meiner Lebenseinstellung.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Michael Grünwald: Urlauben mit der Familie oder Wellness mit meiner Frau. Dabei gilt: Frühzeitig buchen, damit die Vorfreude lange andauert. Es fällt das Arbeiten leichter und kommt wenig Stress auf, wenn man bewusst die "Belohnungspunkte" setzt.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Michael Grünwald: .....nicht viel ändern. Klar würde ich die Schule ernster nehmen, trotzdem war der Weg über die Ausbildung zum Firmenchef nicht verkehrt. Eine glückliche Familie, Gesundheit und Erfolg im Beruf, dafür bin ich dankbar.

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