30.09.2020 - 14:17 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Sebastian Weich

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Basketballer des TV Amberg, warum ihn ein Trip nach New York viel Geld kostete, und wie er seine Lehrer zur Weißglut trieb.

Sebastian "Sebi" Weich.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Sebastian "Sebi" Weich spielt begann vor über 30 Jahren beim TV Amberg mit Basketball und spielte auch in Sulzbach-Rosenberg, Tegernheim und Weiden. Der 43-Jährige war in seiner besten Zeit sehr erfolgreich im Streetball und erreichte mit seinem Team als bayerischer Sieger dreimal das Deutschlandfinale. Weich absolvierte ein Studium der Informationswissenschaft und Anglistik als Magister, lebt seit zehn Jahren in Nürnberg und arbeitet auch dort als Projektmanager bei Siemens.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Sebastian Weich: Abgesehen von der jetzigen politischen Lage: in den USA. An einem ruhigen Fleck in der Natur, auf einer Ranch in Colorado oder Wyoming. Die Großstadt ist mir zu hektisch, außerdem bin ich aus dem Alter raus.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Sebastian Weich: Ich kann gut rational denken und entscheiden. Das ist in einer Zeit, in der Debatten emotional geführt werden, eine unterschätzte Stärke.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Sebastian Weich: Ich habe zu viele gemacht, um sie zu zählen. Im Grunde genommen ist ein Fehler erst dann ein Fehler, wenn man ihn zweimal macht.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Sebastian Weich: Wie Bud Spencer oder Dagobert Duck. Bud Spencer hat immer ordentlich eins auf die "Omme" gegeben. Und Dagobert Duck mit seinem Geldspeicher, das hatte was. Meine Ziele haben sich aber inzwischen leicht geändert.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Sebastian Weich: So einen richtigen Streich gab es nicht. Aber ich bin relativ häufig durch unqualifizierte Kommentare aufgefallen und habe so manchen Lehrer zur Weißglut getrieben. Für drei Verweise hat's gereicht.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Sebastian Weich: Durch das lange "social distancing" dank Corona reicht mir ein kaltes Spezi mit meinen Freunden im Biergarten, das weiß ich auch jetzt zu genießen. Da braucht es keinen Promi.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Sebastian Weich: So etwas wie "Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum". Diese unsäglichen Sprüche, die täglich gepostet werden und die manche Leute ganz toll finden. Das ist nicht meine Welt.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Sebastian Weich: Ich habe mal beim Streetball einen Sachpreis gewonnen. So eine Lampe, die man an der Motorhaube eines Autos befestigt, um den Motorraum auszuleuchten. Das war so sinnlos, weil ich damals erst 17 Jahre alt war und gar kein Auto hatte. Von meinem ersten Gehalt habe ich mir einen Shopping-Trip nach New York gegönnt. Der ist dann aber ausgeufert und hat das Budget gesprengt.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Sebastian Weich: Bei jeglicher Art von Mehlspeisen. Von Germknödel bis Kaiserschmarrn. Von mir aus könnte ein Drei-Gänge-Menü aus drei Nachspeisen bestehen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Sebastian Weich: Ich schaue gerne Filme der 70er und 80er Jahre an, auch gerne mal Horrorfilme. "Freitag der 13.", zum Beispiel. So Trashmovies sind ganz unterhaltsam. Was ich gar nicht schaue, ist das normale TV-Programm.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Sebastian Weich: Zeit in der Natur verbringen und wandern. Wobei der Fokus dann mehr auf der Brotzeit liegt.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Sebastian Weich: ... früher mit der Familienplanung beginnen und ins Atemschutzmaskengeschäft einsteigen.

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Amberg

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