Amberg
24.09.2026 - 15:03 Uhr
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Kreisliga Süd: SV Freudenberg hofft auf den ersten Heimdreier der Saison

Die DJK Ursensollen scheint für Freudenberg der richtige Gegner zu sein, während der FC Edelsfeld sich in der Außenseiterrolle sieht im Spitzenspiel beim TuS Rosenberg.

Für den FC Edelsfeld geht es in der Kreisliga Süd am Samstag zum Tabellenführer TuS Rosenberg – Trainer Markus Dehling rechnet seiner Mannschaft im Aicher-Stadion eher geringe Chancen aus. Archivbild: Hubert Ziegler
Für den FC Edelsfeld geht es in der Kreisliga Süd am Samstag zum Tabellenführer TuS Rosenberg – Trainer Markus Dehling rechnet seiner Mannschaft im Aicher-Stadion eher geringe Chancen aus.

Von Reiner Fröhlich

Spieltag Nummer 10 steht auf dem Terminplan der Kreisliga Süd Amberg/Weiden, und damit der nächste Kracher: Der TuS Rosenberg, alleiniger Tabellenführer mit sechs Punkten Vorsprung, erwartet am Samstag, 26. September (15 Uhr), den FC Edelsfeld - der Rangdritte ist einer der drei punktgleichen Verfolger (je 18) des Spitzenreiters. Doch Martin Dehling, der Trainer des FC Edelsfeld, sieht das Duell aus seiner Warte realistisch: "Ich glaube, dass wir die Punkte woanders holen müssen. Ich rechne mir da eher weniger Chancen aus", so Dehling. Vor allem, weil er mit Stefan Schöner und Jan Wolf auf zwei Stürmer urlaubsbedingt verzichten muss.

Der TuS Rosenberg sei aktuell konkurrenzlos in der Liga, glaubt Dehling, und verweist auf dessen Bilanz: 31 geschossene Tore und nur sechs kassierte – eine bessere Quote in Angriff und Abwehr könne keine andere Mannschaft vorweisen. Der FC Edelsfeld hingegen sei in dieser Saison nicht unbedingt eine Spitzenmannschaft, sonst hätte man vergangene Woche gegen die DJK Ensdorf das Heimspiel gewinnen müssen – und nicht 0:3 verloren. Außerdem habe sich der TuS Rosenberg im Vergleich zur vergangenen Saison nochmals verstärkt: „Da wird es für uns verdammt schwer“, mutmaßt Martin Dehling.

Ein schnelles Tor soll her

Der SV Schmidmühlen, aktuell Vierter, tritt beim Schlusslicht VfB Rothenstadt an. Der hat am vergangenen Wochenende mit einem Remis in Ursensollen den ersten Punkt der Saison geholt, und da will Alexander Greger vorbeugen, dass seine Mannschaft in Rothenstadt nicht patzt: „Wir versuchen, so schnell wie möglich ein Tor zu machen, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten“, erklärt der Trainer des SV Schmidmühlen. Er will den Tabellenletzten nicht unterschätzen, dennoch ist die Devise: „Wir wollen es nicht unnötig spannend machen, denn die werden kämpfen und sich reinhängen“, vermutet Greger. Es könne immer unangenehm werden, vor allem auswärts – auch beim Schlusslicht. Aber wenn es normal laufe, dann sollte ein Dreier drin sein. Er, Greger, blende vor einem Spiel die Tabellensituation aus, denn: „Es ist vorne alles so eng. Traßlberg hat einen Punkt weniger als wir, Ensdorf zwei Punkte, Hirschau drei Punkte. Gewinnst du zwei Spiele, dann bist du unter den ersten Vier. Verlierst du zwei Spiele, bist du Achter.“ Und selbst auf Platz acht seien es aktuell nur vier Punkte Abstand.

"Nichts anderes als ein Sieg"

Bereits am Freitag, 25. September, kommt die bislang sieglose DJK Ursensollen zum SV Freudenberg (17.15 Uhr). Und der hat die 0:5-Klatsche in Vilseck "mehr oder weniger verdaut", sagt Patrick Meiler. Einen desolaten Auftritt habe die Mannschaft in der ersten Halbzeit hingelegt, in der zweiten sei es dann etwas besser geworden. Der Fußballabteilungsleiter des SV will nun unbedingt den ersten Heimdreier der Saison - denn zu Hause holte der SV Freudenberg bisher nur drei Unentschieden. Die drei Siege hat die Mannschaft alle auswärts eingefahren. Da scheint die DJK Ursensollen der richtige Gegner zu sein, um endlich daheim dreifach zu punkten: "Die stehen in der Tabelle hinter uns, und gegen Mannschaften, die hinter uns stehen, gibt es nichts anderes als einen Sieg." Dennoch dürfe man die DJK nicht unterschätzen, denn auch die Hausherren sind aktuell nicht "besonders gut drauf", so Patrick Meiler.

TuS/WE Hirschau gewarnt

Der 1. FC Rieden empfängt den FV Vilseck am Freitag (19 Uhr) zum Flutlichtspiel. Der TSV Königstein, aktuell Zweiter, muss am Samstag zum SC Luhe-Wildenau II und könnte seine Erfolgsserie weiter ausbauen. Die SpVgg Schirmitz hängt immer noch auf dem vorletzten Platz herum und wird vermutlich am Sonntag auch gegen die SG Traßlberg/Poppenricht leer ausgehen. Die DJK Ensdorf hat nach drei Niederlagen und einem Remis am vergangenen Wochenende wieder einen Sieg eingefahren. Einen deutlichen 3:0-Erfolg beim FC Edelsfeld, und das sollte den TuS/WE Hirschau Warnung genug sein, wenn die Truppe von Trainer Andreas Meyer beim starken Aufsteiger antritt.

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