Zweimal ein Foul an Marco Seifert, zwei Tore nach Foulelfmetern von Dominik Späth und zum Abschluss ein schöner Lupfer von Marc Meyer. Der FC Amberg siegte am Dienstagabend überraschend klar mit 3:0 beim SV Schwandorf-Ettmannsdorf und klettert etwas aus dem Tabellenkeller. Die Gastgeber hatten zwar in der ersten Hälfte ein ordentliches Chancenplus, doch die Amberger hatten bei der Rückkehr ihres Trainers Erkan Kara an seine frühere Wirkungsstätte in der zweiten Hälfte zunehmend alles im Griff. Die Gastgeber waren kaum noch gefährlich. Entscheidend war wohl das Tor zum 1:0, das kurioser nicht hätte sein können: SV-Keeper Michael Herrmann hatte Seifert im Strafraum gefoult. Den anschließenden Elfer von Späth hielt er aber zunächst, im hohen Bogen flog der Ball ein paar Sekunden durch den Strafraum, Späth schaltete am schnellsten und köpfte ein.
Beide Teams brauchten zunächst etwas Anlaufzeit, doch nach einer Viertelstunde wurden die Visiere offener. Vor allem die Gastgeber hatten einige gute Möglichkeiten. Die größte war wohl die Kopfballchance von Leopold Knauer nach 19 Minuten. Aus vier Metern köpfte der lange Stürmer übers Tor. Thomas Stowasser hätte nur zwei Minuten später nachlegen können. Für die Amberger hatte Seifert zwei ordentliche Möglichkeiten (24./43.).
Mit Schwung kamen die Ettmannsdorfer aus der Pause, sie waren zwar überlegen, aber kaum noch torgefährlich. Anders der FC, der sich ins Spiel kämpfte, sein Glück beim ersten Tor nutzte und noch zwei Treffer nachlegte.
Tore: 0:1 (56.) Dominik Späth, 0:2 (85./Foulelfmeter) Dominik Späth, 0:3 (90.) Marc Meyer . – SR: Oliver Barnert –Zuschauer: 200 – Rot: (85.) Noah Scheler (SAD-Ettmannsdorf) Notbremse –Besonderes Vorkommnis: (56.) Michael Herrmann (SAD-Ettmannsdorf) hält Foulefmeter von Dominik Späth














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