07.09.2018 - 21:08 Uhr
AmbergSport

Die magische Zahl "7"

Wieder erwischt es den 1. FC Rieden daheim: Nach drei Siegen in Folge unterliegt die Truppe von Trainer Josef Fleischmann am Freitag Abend dem SV 08 Auerbach. Und auch der SV Freudenberg wird immer stärker.

Völlig unbedrängt köpft Manuel Trenz (links) zum 2:0 für den SV 08 Auerbach ein. Riedens Keeper Alexander Feigl (Mitte) ist machtlos bei diesem präzisen Ball in die lange Ecke
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Der schlug etwas überraschend den Bezirksliga-Absteiger TuS/WE Hirschau glatt mit 3:0 und liegt jetzt weit außerhalb jeglicher Gefahrenzone.

In Königstein kommt es zum Duell im Keller, wenn der TuS Schnaittenbach seine Aufwartung macht. Die Königsteiner glauben an die magische Zahl "7" ...

SV Freudenberg - TuS/WE Hirschau 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 (28. Foulelfmeter) Johannes Dotzler, 2:0 (65.) Michael Schlegl, 3:0 (88.) Johannes Dotzler - SR: Patrick Arnold (TSV Königstein) - Zuschauer: 130

(koa) Ein perfektes Ergebnis pünktlich zur Kirwazeit lieferte die Hauer-Elf gegen den Gast aus Hirschau ab. Durch den verdienten 3:0-Sieg baute man die imposante Heimserie von vier Spielen mit zwölf Punkten und 13:1 Toren aus. Für den Halbzeitstand von 1:0 zeichnete sich Kapitän Johannes Dotzler verantwortlich, der einen an Michael Schlegl verursachten Foulelfmeter verwandelte. Hirschau versteckte sich nicht, konnte sich aber keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Nach der Pause dann die Vorentscheidung, als Freudenbergs Sturmführer Michael Schlegl überlegt das Spielgerät per Kopf über den Gästekeeper zum 2:0 verlängerte. Für das Highlight sorgte wiederum Kapitän Johannes Dotzler, als er zwei Minuten vor Ende den Ball per Freistoß aus 25 Metern zum 3:0-Endstand in die Maschen hämmerte. Somit kann die Kirwa kommen, die Heimelf hat es sich es sich durch diese disziplinierte Leistung mehr als verdient.

1. FC Rieden - SV 08 Auerbach 1:3 (0:2)

Tore: 0:1 (9.) Sebastian Ficker, 0:2 (40.) Manuel Trenz, 1:2 (58.) Christian Richter, 1:3 (81.) Marcel Meyer - SR: Tobias Käßner (Kümmersbruck) - Zuschauer: 105 - Gelb-Rot: (76.) Manuel Trenz (Auerbach), wiederholtes Foulspiel

(riw) Rieden verlor das Spiel gegen Auerbach nach kapitalen Abwehrfehlern mit 1:3. Auerbach nutzte die individuellen Fehler der FC-Abwehr rigoros aus. Gleich der Schock zu Spielbeginn. Nach einer Unstimmigkeit zwischen Torwart und Abwehr nutze Sebastian Ficker in der 9. Minute die Chance und lochte ein. Im weiteren Spielverlauf der ersten Halbzeit hatte der 1. FC Rieden mehr vom Spiel, jedoch blieben die Hochkaräter aus. Unerwartet kam Auerbach in der 40. Minute aus dem nichts zum 0:2. Ein Freistoß aus dem Halbfeld nutzte Manuel Trenz völlig allein gelassen von der FC-Abwehr per präzisen Kopfball zum Tor. In der zweiten Halbzeit wurde die Partie wegen zahlreicher gelber Karten und einer gelb-roten Karte giftiger. Nach einer kurz ausgeführten Ecke schweißte Christian Richter das Leder unhaltbar in der 58. Minute unter die Latte. Danach verflachte die Begegnung, Auerbach stand tief und Rieden war bemüht, kam aber nicht mehr zwingend zum Torabschluss. Durch einen Ballverlust im Aufbauspiel nutzte Auerbach in der 81. Minute die Chance zum 3:1 durch Marcel Meyer. Von Rieden war kein Aufbäumen mehr zu erkennen, und Auerbach erkämpfte sich die Punkte durch eine aggressive Spielweise.

SC Luhe-Wildenau - TuS Rosenberg

Mit dem TuS Rosenberg ist der Vorjahresdritte zu Gast im Michael-Höhbauer-Stadion. Die Elf von Rainer Summerer kommt nach Startschwierigkeiten immer besser in die Spur. Erst wurde Bezirksliga-Absteiger Hirschau mit 5:0 geschlagen und am letzten Spieltag Königstein mit 4:1 nach Hause geschickt. Prunkstück der Hüttenstädter ist wie in der letzten Spielzeit die Offensive um Pascal Behringer, die bereits 21 traf. Genauso häufig traf auch der SC in den bisherigen sieben Partien. Die Rittner-Elf hat aus der vergangenen Saison noch eine Rechnung mit dem TuS offen. Vor heimischem Publikum gab man damals eine 2:0-Führung ab und musste sich noch mit 2:3 geschlagen geben. Einen weiteren Ansporn liefert auch ein Blick auf die Tabelle: Der SC Luhe-Wildenau verlor die Tabellenspitze, nachdem man sich nach einer durchschnittlichen Leistung mit einem Unentschieden in Hirschau zufriedengeben musste. Im Vergleich zu diesem Spiel müssen die Oberwildenauer am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen, den die Rosenberger sind alles andere als Laufkundschaft.

TSV Königstein - TuS Schnaittenbach

(mhe) Der TSV Königstein steht ähnlich wie zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison mit bisher nur einem Remis auf dem letzten Tabellenplatz. Auch damals wurde die Elf von Trainer Christian Ringler schon von so manchem Außenstehenden abgeschrieben. Doch ab dem siebten Spieltag wurde das vorhandene Potenzial endlich abgerufen. Dank einer Serie von drei Siegen in Folge schaffte das Team den Anschluss ans Tabellenmittelfeld. Als größtes Manko erwies sich in den bisherigen Spielen in erster Linie die mangelnde Chancenverwertung, gepaart mit einigen Aussetzern in der Defensive. Besonders in den Partien gegen FV Vilseck, SV Schmidmühlen und 1. FC Rieden belohnte sich der TSV nicht für die engagierten Auftritte. Die Mannschaft um Co-Trainer Udo Hagerer ist gewillt, gegen Aufsteiger TuS Schnaittenbach den langersehnten ersten Saisonsieg einzufahren. Die Gäste um Trainer Turan Bafra sind mittlerweile in der Kreisliga angekommen und rangieren auf dem Relegationsplatz. Die Schnaittenbacher werden alles in die Waagschale werfen, um im Kellerduell die Punkte aus Königstein zu entführen (13.15 Uhr TSV Königstein II - TuS Kastl II).

1. FC Schlicht - DJK Utzenhofen

(ct) Mit der DJK Utzenhofen empfängt Aufsteiger Schlicht am Sonntag (15 Uhr) eine alteingesessene Kreisliga- Mannschaft, die neben ihren spielerischen Fähigkeiten über große Erfahrung und körperliche Robustheit verfügt. Gerade letztere Eigenschaften gehen Teilen der Mannschaft des 1.FC Schlicht naturgemäß ab, da man zuletzt wegen der Verletzungsmisere und auch wegen Urlaub vor allem junge Nachwuchsakteure aufs Feld schicken musste. FCS-Trainer Stephan Braun hofft sehr, dass der eine andere erfahrene Spieler endlich zurückkehrt, der Mannschaft wieder mehr Stabilität verleiht und man an die überzeugenden Leistungen gegen Schmidmühlen und Rosenberg anknüpfen kann. Es ist zu hoffen, dass man die letzten Schlappen wegstecken kann und mit neuem Mut und großer Einsatzfreude den Gästen, die aufgrund ihrer Routine und der bisherigen Ergebnisse die Favoritenrolle einnehmen, Paroli bieten und vielleicht auch für eine Überraschung sorgen kann.

SV Schmidmühlen - Germania Amberg

(fop) Im dritten Heimspiel in Folge trifft der SV Schmidmühlen am Sonntag auf Germania Amberg. Die Gäste sitzen nach dem gerade noch vermiedenen Abstieg in der Vorsaison wieder am Ende der Tabelle fest. Um wieder Anschluss zu finden, ist für sie ein Sieg in Schmidmühlen unbedingt nötig. Dass sie durchaus für eine Überraschung gut sein können, zeigten sie am vergangenen Wochenende, als Tabellenführer Vilseck der Siegtreffer erst in der letzten Spielminute gelang. Schmidmühlen dagegen will seine Serie von sieben Spielen ohne Niederlage nicht ausgerechnet gegen die Amberger beenden. Fehlen werden weiter Pascal Zurbriggen (Kreuzbandriss) und Ben Baumer (Achillessehne), Maximilian Spies dagegen sollte nach muskulären Problemen wieder mit dabei sein.

FV Vilseck - ASV Haselmühl

(mc) Am vergangenen Wochenende lief alles für den FV Vilseck: Bei Germania gewonnen, und die beiden Mitkonkurrenten aus Luhe Wildenau und Schmidmühlen ließen Federn, so dass der FV etwas unverhofft an die Tabellenspitze katapultiert wurde. Diese gilt es am Sonntag um 15.15 Uhr im Heimspiel gegen den ASV Haselmühl zu verteidigen, denn im weiteren Saisonverlauf hat man es dann eben mit den unmittelbaren Konkurrenten zu tun. Dass es gegen Haselmühl nicht leicht werden wird, das müßte die Boztepe-Elf noch vom Vorjahr her wissen, wo man lediglich einen Punkt einfahren konnte. Und die Eckl-Truppe hat scheinbar wieder den Faden gefunden denn nach zwei Niederlagen in Folge hielt sie zu Wochenfrist den SV Freudenberg klar mit 3:0 in Schach. In Dominik Siebert, Oktay Türksever und bei allen anderen steckt viel fußballerisches Potenzial. Es entsprechend einzusetzen, liegt an jedem einzelnen selbst. Verzichten muss der FV-Coach eventuell weiterhin auf Stefan Liermann, Max Kreuzer und Philip McLarrin.

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