24.03.2019 - 11:34 Uhr
AmbergSport

Meister VC Amberg verabschiedet sich mit einer Niederlage

Im letzten Saisonspiel der Volleyball-Bayernliga verliert der VC Amberg beim TSV Eibelstadt II. Angesichts der Personalsituation ist die zweite Saisonniederlage keine Überraschung.

Nach den Ausfällen von Julian Zoll und Basti Barth ließ Trainer David Fecko die Nachwuchsspieler Phil Wiesent (Mitte) und Alex Lomitzki (rechts) auf Außen ran.
von Gerd SpiesProfil

Ohne seine beiden etatmäßigen Außenangreifer und mit einem lädierten Mittelblocker musste der Meister VC Amberg beim stark aufspielenden Tabellensechsten TSV Eibelstadt II antreten. Die zweite Niederlage im letzten Saisonspiel der Volleyball-Bayernliga Nord war daher die logische Konsequenz. Angesichts der hervorragenden Saisonbilanz können die Jungs von Spielertrainer diese 1:3-Niederlage aber verkraften.

Dass Außenangreifer Julian Zoll an diesem letzten Spieltag fehlen würde, wusste man schon seit Wochen. Er kämpfte an diesem Wochenende in Berlin um einen Platz im Nationalkader Beachvolleyball. Dass aber mit Spielführer Basti Barth krankheitsbedingt auch gleich der zweite Außenangreifer ausfallen würde, damit hatte niemand gerechnet. Und unglücklicherweise verletzte sich auch noch im Abschlusstraining am Freitagabend Mittelblocker Wenzel Huber bei einer Blockaktion an der Hand, so dass er nur bedingt einsatzfähig war. Spielertrainer David Fecko machte angesichts dieser Personalsituation in Eibelstadt aus der Not eine Tugend, ließ die Nachwuchsspieler Phil Wiesent und Alex Lomitzki auf Außen ran, coachte sogar selbst zunächst nur von der Seitenlinie. Der Angriff war durch diese Umstellung auch nicht das große Problem, eher die Annahme, die so noch nie zusammengespielt hatte. Eibelstadt ging daher auch mit 25:14 in Führung. Im zweiten Satz griff David Fecko selbst ins Spiel ein, prompt lief es besser, der VC Amberg glich mit 25:20 aus. Doch im dritten Satz wieder die alten Probleme, Eibelstadt holte Satz drei mit 25:18. Jetzt wechselte David Fecko erstmals sogar auf die Außenposition, um dort den Angriff zu stärken. Es nutzte aber nichts, Eibelstadt zog sein solides Spiel durch, gewann Satz vier mit 25:15 und damit das Spiel mit 3:1.

Trotzdem können die Amberger Bayernliga-Volleyballer auf eine nahezu perfekte Saison zurückblicken. 16 Siege in 18 Spielen sind eine stolze Bilanz. Mit neun Punkten Vorsprung holte man souverän den Meistertitel. Dieser letzte Spieltag zeigte aber auch, dass er Kader für die kommende Regionalliga-Saison unbedingt ergänzt werden muss.

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