Amberg
18.09.2025 - 15:19 Uhr
OnetzPlus

Die Mighty Dogs ein echter Prüfstein für den ERSC Amberg

Die Neuzugänge beim ERSC Amberg haben sich schon gut integriert. Das zeigen auch die Torbeteiligungen. Der nächste Test führt das Team nach Schweinfurt.

ERSC-Trainer Jan Bönning testet mit seinem Team am Freitag in Schweinfurt., Bild: Hubert Ziegler
ERSC-Trainer Jan Bönning testet mit seinem Team am Freitag in Schweinfurt.,

Am Freitagabend bestreitet der ERSC Amberg sein viertes Vorbereitungsspiel. Um 20 Uhr sind die Wild Lions beim Ligakonkurrenten ERV Schweinfurt zu Gast, der sich schon in erstaunlicher Frühform zeigt. Die Vergleiche mit den Mighty Dogs haben stets ihre besondere Brisanz, egal ob Test- oder Pflichtspiel, deshalb ist die Partie für beide Coaches eine gute Standortbestimmung.

Bei Schweinfurt ist mit Sergej Waßmiller ein Mann zurückgekehrt, der als Spieler eine Legende für den ERV war. Nach Trainerstationen bei den Oberligisten Memmingen und Bayreuth, sowie dem damaligen DEL2-Team aus Selb schwingt der 54-jährige nun in Schweinfurt das Zepter, zusammen mit seinem Co-Trainer Semjon Bär. Das hat schon etwas Euphorie ausgelöst, sportlich wie im Umfeld. Der Oberligist Höchstadt wurde mit 4:2 besiegt und den 5:1-Erfolg im Derby gegen Haßfurt erlebten knapp 1200 Zuschauer mit. Neben den verbliebenen Topscorern Petr Pohl und Tomas Cermak scheinen auch die Neuzugänge zu funktionieren. Kristers Donins und Derods Alksnis stärken die Abwehr und der lettische Stürmer Ilya Zheltakov war in den beiden Tests gleich dreifach erfolgreich.

Auch Ambergs Übungsleiter Jan Bönning ist mit dem Verlauf der Vorbereitung durchaus zufrieden, nicht nur wegen der Resultate: „Die Fortschritte sind erkennbar, vor allem im Timing und den technischen Bereichen. Die Jungs haben sich offensichtlich wieder ans Eis gewöhnt“, lobt der Löwencoach. Auch die Neuzugänge haben sich akklimatisiert, können nach drei Begegnungen bereits 19 Torbeteiligungen vorweisen.

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