25.09.2020 - 18:20 Uhr
AmbergSport

Die nächste Zwangspause für SV Hahnbach, FV Vilseck und DJK Ensdorf

Auch am zweiten Wochenende nach dem Neu-Start gibt es in der Fußball-Bezirksliga Nord keinen kompletten Spieltag. An den Spielausfällen ist diesmal aber nicht nur Corona schuld.

Nach dem Heimspiel ist vor dem Heimspiel: Der FC Amberg (hinten Martin Popp) erwartet eine Woche nach dem 3:2-Sieg gegen den SC Luhe-Wildenau den FC Wernberg. Diesmal wurden 400 Zuschauer ins Stadion am Schanzl.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

„Pokal geht vor“ heißt die Regel im Fußball. Deshalb muss der SV Hahnbach an diesem Wochenende in der Bezirksliga Nord erneut pausieren. Gegner TSV Detag Wernberg spielt am Samstag, 26. September, im Pokal-Endspiel des Kreises Cham/Schwandorf gegen den FC OVI-Teunz. Im Finale des Kreises Amberg/Weiden steht der SV Etzenricht, dessen Bezirksliga-Spiel gegen den TSV Stulln deswegen auf den 21. November verlegt wurde. Ein weiterer Spielausfall hat einen Corona-Hintergrund: Wegen positiver Tests im Verein ruht derzeit der Spielbetrieb beim SV Schwarzhofen. Die für dieses Wochenende vorgesehene Partie gegen den FV Vilseck wurde auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

Am Freitagabend folgte eine weitere Spielabsage: Bezirksspielleiter Christian Wolfram setzte die für Samstag geplante Partie des SC Luhe-Wildenau gegen die DJK Ensdorf ab, da sich ein Ensdorfer Spieler in Quarantäne befindet. Ein Arbeitskollege des Spielers wurde positiv getestet, was bekanntlich staatlich verordnete Folgemaßnahmen nach sich zieht.

FC Amberg - FC Wernberg Sa. 16 Uhr

(e) Da war gleich richtig Pfeffer drin zum Auftakt, Amberg hat den schwierigen Einstieg gegen Luhe-Wildenau mit Bravour bestanden, Trainer Karl-Heinz Wagner „war unter dem Strich zufrieden“. Freilich kreidete er auch einige Fehler an, monierte Ballverluste und manche Unkonzentriertheiten im Kopfball-Zweikampf. Dass sich seine Mannschaft in der letzten Viertelstunde dann noch so in die Bredouille bringen lässt, „darf auf keinen Fall passieren“ sagte Wagner. Dazu beigetragen hat gegen einen starken Gegner auch Müllers Rote Karte, die erste der Saison, der gegen den FC Wernberg natürlich fehlt. „Das wird eine ähnlich schwere Aufgabe" (Hinspiel 1:1), sagt Wagner, denn auch die Wernberger starteten erfolgreich. Nach oben keine Ambitionen nach unten keine Sorgen – insofern kann Wernberg „frei von der Leber weg“ aufspielen, für den FC Amberg tut sich im zweiten Heimspiel in Folge eine große Chance auf. Diesmal sind maximal 400 Zuschauer zugelassen.

FC Schwarzenfeld - SV Raigering Sa. 16 Uhr

So hatten sich die Schwarzenfelder den Auftakt nicht vorgestellt. Das Gastspiel beim SV Kulmain endete mit einer 1:3-Niederlage. Dabei war der Auftritt nicht schlecht, lediglich an der Chancenverwertung haperte es bei Richthammer-Elf. Wieder einmal wurden wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt regelrecht verschenkt. Gegen den SV Raigering wird es für den 1. FC Schwarzenfeld schwer werden, erfolgreich zu sein. Die Gäste aus Amberg sieht Wolfgang Richthammer als spiel- und kampfstarke Truppe an, die ihre Qualitäten in allen Mannschaftsteilen hat. "Raigering ist ein ganz anderes Kaliber als Kulmain. Wir werden uns steigern und unsere Möglichkeiten im Angriff besser nutzen müssen, sonst gibt es nichts zu holen", sagt der Trainer. Er hat einige personelle Sorgen. Matthias Meßmann und Marco Griebl sind angeschlagen, ihr Einsatz entscheidet sich erst kurzfristig. Max Ferstl fehlt aus beruflichen Gründen, und Bastian Böckl muss aufgrund einer Verletzung noch länger pausieren.

SpVgg Schirmitz - TuS Kastl So. 15 Uhr

Für beide Mannschaften geht es um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Da beide Teams ihre Spiele am vergangenen Wochenende verloren, darf man gespannt sein, wer in dieser Auseinandersetzung die Zähler für sich verbuchen kann. SpVgg-Coach Josef Dütsch will mit seinen Mannen, die sich in Wernberg trotz eines guten Spiels einige individuelle Fehler bei den vier Gegentoren leisteten, unbedingt gewinnen, damit Rang neun in der Tabelle gehalten werden kann. Fast alle Stammspieler stehen zur Verfügung. Die Gäste haben zwar ihren Trainer Andreas Wendl an den SV Etzenricht verloren, werden aber auch am Sonntag den wie immer unbequemen Spielpartner abgeben. Das Vorrundenspiel haben die Schirmitzer in Kastl mit 1:3 verloren und sinnen auf Revanche.

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