16.10.2020 - 16:19 Uhr
AmbergSport

Die Offensive ist das Prunkstück

FV Vilseck gegen DJK Ensdorf: Das Duell in der Bezirksliga Nord ist ein Kampf gegen den Abstieg. Der Sieger? Völlig offen. Der TuS Kastl hingegen scheint keine guten Karten zu haben, was den Klassenerhalt betrifft.

Die Abwehr des TuS Kastl (hier Verteidiger Maximilian Geitner, links) muss auf die schnellen Stürmer des Gegners aufpassen – sonst kracht’s im eigenen Tor.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Der SC Luhe-Wildenau tritt am Mennersberg an, und das ist kein gutes Omen in der Bezirksliga Nord für den TuS Kastl: Die Schweppermänner konnten bisher noch kein Spiel gegen Luhe-Wildenau gewinnen. Und fast wie üblich: Zwei Partien wurden am Freitag abgesagt, wegen Verdacht auf Corona bei der SpVgg Schirmitz und dem 1. FC Schwarzenfeld.

SV Raigering - SpVgg Schirmitz abges.

Das Spiel wurde am Freitag abgesagt, wegen eines Verdachtsfalls bei der SpVgg Schirmitz.

TSV Detag Wernberg - FC Amberg Sa. 16 Uhr

(lfj) Auf dem Papier wird die Begegnung (Samstag, 16 Uhr) gegen Spitzenreiter FC Amberg sehr schwierig. Die Truppe des erfahrenen Trainers Karl-Heinz Wagner ist nun seit stolzen 15 Spielen (14 Siege/1 Remis) ungeschlagen und wird auf dem Weg zur Meisterschaft wohl kaum noch zu stoppen sein, denn von allen Spitzenteams haben die „Gelb-schwarzen“ das leichteste Restprogramm und dazu eine brutal starke Offensive. Der TSV Detag kann dem Match gegen den Klassenprimus dennoch relativ entspannt entgegen sehen, will dem Favoriten aber dennoch alles abverlangen. Die Gietl-Truppe steht nach wie vor auf dem fünften Rang und hat eine sorgenfreie Restsaison vor sich. Aber die Köblitzer sind ehrgeizig genug, um zumindest diesen fünften Platz über die Ziellinie bringen zu wollen.

FV Vilseck - DJK Ensdorf So. 15 Uhr

(mc) Am Sonntag um 15 Uhr kommt mit der DJK Ensdorf eine Mannschaft nach Vilseck, die wie die Heimelf um den Liga-Erhalt kämpft. Zwei Heimspiele hat die Vilstalelf bisher hinter sich. Beide gingen verloren, weshalb sich auch die DJK kaum Luft von den unteren Rängen verschaffen konnte. Das Team von Trainer Gebhard Hauer liegt zwar noch mit vier Punkten vor dem FV Vilseck auf dem Relegationsrang, hat aber ein Spiel mehr als die Mannschaft von FV-Trainer Daniel Liermann ausgetragen. Das FV-Team zeigte in Amberg über weite Strecken ein gefälliges Spiel, versteckte sich nicht und setzte auch immer wieder Nadelstiche. Die Gegentreffer kassierte man jeweils nach dem gleichen Strickmuster. Gute Noten verdienten sich allerdings der Vilsecker Youngster Dominik Späth und Lukas Federer die man beide als Gewinn betrachten kann. Frederic Pröls, der in Amberg fehlte, wird diesmal wieder mit von der Partie sein. Ausfallen wird auf jeden Fall Deandre Choice, den eine länger an dauernde Verletzung plagt.

TuS Kastl - SC Luhe-Wildenau So. 15 Uhr

(hon) Beide Mannschaften standen sich bisher dreimal gegenüber und es reichte noch nie zu einen Sieg für die Mennersberg-Elf. Nach der Zwangspause des TuS Kastl wegen eines Corona-Verdachtsfalles, der zum Glück negativ war, dürfen die Kastler dieses Wochenende wieder angreifen. Mit den Ergebnissen nach dem Re-Start ist man in Kastl natürlich nicht zufrieden, allerdings gibt die Einstellung und die Spielweise durchaus Hoffnung, dass man sich vielleicht doch noch aus dem Tabellenkeller befreien kann. Dazu müsste man aber gegen den favorisierten Gast aus Luhe-Wildenau zumindest erneut einen Punkt holen. Zu den Langzeitverletzten haben sich diese Woche noch zwei Spieler krank gemeldet. Bei den Gästen aus Luhe-Wildenau läuft es nach dem Aufstieg in die Bezirksliga richtig gut. Mit einem Sieg in Kastl könnte man den Anschluss an die Spitze halten, um weiter ein Wörtchen um den Aufstieg in die Landesliga mitreden zu können. Prunkstück der Köblitzer ist sicherlich die Offensive. Diese hat mit Nico Argauer einen der beiden Topstürmer (25 Tore) der Liga in ihren Reihen. Auch der Rest des Angriffs hat mit 45 Toren mehr als doppelt so viele Tore erzielt als die gesamte Kastler Mannschaft (19 Tore).

SV Kulmain - SV Hahnbach So. 15 Uhr

(nrö) Eine enttäuschende Leistung gerade im spielerischen Bereich zeigte der SV Hahnbach gegen den TSV Stulln. „Uns unterliefen viel zu viele Fehlpässe und leichte technische Fehler, so dass wir froh sein konnten, dieses Spiel gegen den Tabellenletzten überhaupt gewonnen zu haben“, sagte SVH-Trainer Thorsten Baierlein. Aber die Mannschaft zeigte sich auch sehr selbstkritisch und will alles daran setzten, in Kulmain ein weitaus besseres Match zu zeigen. Der SV Kulmain bestritt nach dem Re-Start bisher drei Begegnungen, wobei ein Sieg heraussprang und zwei Niederlagen. Deshalb brauchen die Kulmainer noch dringend Punkte, um nicht ganz hinten rein zu rutschen. Dementsprechend muss sich der SV Hahnbach auf einen enorm zweikampfstarken Gegner einstellen. Unter der Woche waren noch einige Spieler leicht angeschlagen, so dass es durchaus zu Änderungen in der Startelf kommen kann.

Corona-Verdacht: Wieder zwei Ausfälle in der Bezirksliga Nord

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