12.06.2019 - 16:05 Uhr
AmbergSport

Reihenweise Erfolge

In Kallmünz zeigen die Triathleten des CIS Amberg, dass sie schon in sehr guter Form sind. Allen voran Kerstin Hagerer und Gabi Keck. Die Herren-Truppe hingegen gerät beim Auftakt der 2. Bundesliga in einen Crash beim Radfahren.

Kerstin Hagerer (Mitte) holte sich den Gesamtsieg, Gabi Keck (rechts) erreichte den dritten Rang in der Gesamtwertung.

von Autor BHAProfil

Zur 35. Jubiläumsausgabe wurden im Rahmen des Kallmünz Triathlons die Oberpfalzmeisterschaften im Sprint über 600 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen ausgetragen. Bei bestem Wetter gingen die rund 250 Athleten in die 20,2 Grad kalte Naab per Massenstart ins Rennen. Die Triathleten des CIS Amberg verbuchten reihenweise Erfolge. Auf dem Podium der Frauen standen mit Kerstin Hagerer als Gesamtsiegerin in einer Zeit von 1:10:41 Stunden und Gabi Keck in 1:12:29 auf Gesamtrang drei (1. AK50) gleich zwei Damen des CIS. Rouven Oeckl verpasste nur knapp den Podestplatz als Gesamt-Vierter in 1:04:33 Stunden, gewann damit aber den nächsten Oberpfalztitel in der AK45.

Weitere Oberpfalzmeistertitel gingen an Kerstin Weiß (AK20) und Samuel Keck (Jugend A), Johanna Thoma (AK20) und Reinhold Rester (AK60) holten jeweils Silber, Bronze ging an Maximilian Daller in der Jugend A.

  Ebenso fand wieder die traditionelle olympische Distanz über 1,5/35 und 10 km statt. Nicole Gundel konnte sich hier mit dem 5. Gesamtplatz mit nur fünf Minuten hinter der Gesamtsiegerin platzieren.

Nach dem Aufstieg des Damenteams des CIS Amberg von der Regional- in die 2. Bundesliga wurde der erste Wettkampf in Darmstadt als Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe mit Spannung erwartet. Beim Woogsprint weht sogar ein bisschen Weltcup-Luft. Der Start vom Steg erfüllt diesen Charakter und ist einzigartig in Deutschland.

 Die Besetzung Heike Uhl, Claudia Mai, Sandra Weiß und Alexandra Vogel erfüllte mit dem sechsten Gesamtplatz durchaus die Erwartungen. Mit dem vierten Gesamtrang von Heike Uhl in der Einzelwertung gelang ein zusätzliches Ausrufezeichen. 

 Beim seit einem Jahr in der 2. Bundesliga etablierten Herrenteam war im Grunde im Vorfeld klar, dass mit einer Aufstellung quasi auf der letzten Rille das Thema ankommen wichtigstes Ziel war.

Philip Rysavy hatte seinen ersten Ligaeinsatz, Felix Sommerer diesen nach langer Verletzungspause und auch Noah Treptow gehört noch zu den Rookies im Zweitligateam. Ergänzend gingen noch Jörg Weigert und Markus Troglauer als "eiserne Reserve" an den Start.

Zudem kam noch Pech im Rennverlauf dazu. In der großen Gruppe des Mittelfeldes kam es zu einem Sturz auf der Radstrecke. Infolge dessen geriet das Team auseinander und jeder war auf sich alleine gestellt. Am Ende sprang ein 16. Rang heraus, wohl wissend, dass ohne den Crash beim Radfahren mehr drin gewesen wäre.  

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