26.08.2018 - 20:06 Uhr
AmbergSport

Rosenberg schockt Hirschau

Für den Kracher des sechsten Spieltages in der Kreisliga Süd sorgt der TuS Rosenberg: Er verpasst dem Bezirksliga-Absteiger TuS/WE Hirschau auf dessen Platz eine deftige Niederlage.

Fabian Schatz (rechts) bei einer der zahlreichen Chancen für den SV Freudenberg.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Der SV Schmidmühlen glänz erneut mit einer bärenstarken Abwehr. Die beschert der Truppe um Kapitän Alexander Graf - der den einzigen Treffer zum 1:0-Sieg gegen Auerbach erzielte - weiterhin den zweiten Platz. Der FV Vilseck scheint sich wieder erholt zu haben, mit 3:0 gab's einen klaren Sieg im Spitzenspiel über die DJK Utzenhofen. Der SV Freudenberg zündete in der zweiten Hälfte gegen Germania Amberg den Turbo und machte das halbe Dutzend perfekt.

SC Luhe-Wildenau - ASV Haselmühl 2:0 (1:0)

Tore: 1:0/2:0 (30./73.) Ludwig Tannhäuser - SR: Stefan Betz (SV Etzenricht) - Zuschauer: 100

In einem meist einseitigen Spiel setzte sich der SC Luhe-Wildenau verdient durch und behauptete damit die Tabellenführung. Herausgespielte Torchancen des Gegners waren Mangelware und wurden durch gravierende Abwehrfehler der SC-ler produziert. So in der 12. Minute: Nach einem Fehler von Igl lief Hammerl alleine auf SC-Torwart Frischholz zu, der mit einer tollen Parade den Rückstand verhinderte. Danach wurde die Partie lebhafter. Auffälligster Spieler in der ersten Hälfte war Benjamin Urban, der sehr aktiv die Bälle forderte und mit steilen Pässen und Dribblings für Gefahr sorgte.

Der SC spielte nun aggressiv. In der 30. Minute drang Ludwig Tannhäuser in den Strafraum ein und vollstreckte zum verdienten Führungstreffer. Vier Minuten später leistete sich Schönberger (SC) einen Fehlpass. Wieder lief Hammerl alleine auf Torwart Frischholz zu. Dieser verkürzte geschickt den Winkel und hielt den Schuss.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte bestimmte der SC das Spiel. Jedoch hätte Haselmühl ausgleichen können, aber Hammerl vergab seine dritte Chance überhastet. In der 73. Minute dann die Entscheidung: Argauer spielte steil in den Strafraum auf Tannhäuser, der mit einem Flachschuss aus sehr spitzem Winkler den ASV-Torwart zum 2:0 überwand.

SV Schmidmühlen - SV 08 Auerbach 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 (35., Foulelfmeter) Alexander Graf - SR: Stephan Weihrauch - Zuschauer: 165

(fop) Erneut war es die bärenstarke Abwehr, die dem SV Schmidmühlen den Heimsieg sicherte. Die umformierte Abwehrkette in Form von Christian Graf, Alexander Graf, Julian Meier und Philipp Hofmann leistete ganze Arbeit, so dass Torwart Maximilian Heller nahezu beschäftigungslos blieb. Schmidmühlen erarbeitete sich dagegen in der 35. Minute einen berechtigten Elfmeter, als Pasacal Zurbriggen von den Beinen geholt wurde. Souverän vollstreckte diesen Spielführer Alexander Graf.

In der 75. Minute hatte Maximilian Spies die Chance zum 2:0, vergab aber nach einer Ecke frei stehend mit einem Volleyschuss. Turbulent ging es dann in der 80. Minute zu, als ein Auerbacher seinen Mitspieler anschoss und Schmidmühlen zweimal hätte einlochen können. Trotz sechs Minuten Nachspielzeit kamen die Gäste nicht mehr zu einem Tor.

FV Vilseck - DJK Utzenhofen 3:0 (2:0)

Tore: 1:0 (19.) Daniel Lopez, 2:0 (45., Eigentor) Michael Geitner, 3:0 (47.) Frederic Pröls - SR: Herbert Rembs (Pottenstein) - Zuschauer: 190 - Gelb-Rot (74.) Markus Graf (DJK), wiederholtes Foulspiel

(mc) Das war die Kehrseite des Vilsecker Mannschaftsbildes. Gegen einen bissig und von der Spielanlage her stark auftretenden Gegner hielt die Heimmannschaft diesmal voll dagegen und wurde dann auch entsprechend belohnt. Dominik Siebert setzte sich auf der rechten Seite gekonnt durch, passte nach innen, wo Daniel Lopez das Leder nur noch einzuschieben brauchte. Das schockte die Gäste aber nicht, denn sie traten weiter konsequent und kompromisslos auf, fanden aber nie richtig den Weg durch die gut gestaffelte Vilsecker Abwehrreihe.

Die Hausherren hatten kurz vor dem Halbzeitpfiff auch das Glück, als Benedikt Herbrich von der rechten Seite flankte, und der nach hinten gelaufene Michael Geitner den Ball per Kopf zum 2:0 ins eigene Netz beförderte. Nach der Pause legte die Heimmannschaft mächtig los. Der Vilsecker Youngster, Max Kreuzer, ließ sich bei seinem Lauf über links von seinen Gegnern nicht aufhalten, flankte maßgerecht auf den zweiten Pfosten und Frederic Pröls köpfte die Kugel schulmäßig in den Utzenhofener Kasten. FV-Keeper Michael Ruppert holte in der 55. Minute ein Wahnsinnsgeschoß von Filip Kutak aus dem Eck, und Stefan Liermann jagte in der 60. Minute einen Freistoß ans Kreuzeck des Gäste-Kastens. Vilseck nahm dann etwas das Tempo heraus, war aber bis zum Schlusspfiff Herr der Lage.

SV Freudenberg - Germania Amberg 6:0 (0:0)

Tore: 1:0/2:0 (55./62.) Michael Schlegl, 3:0 (65.) Michael Bischof, 4:0 (66.) Ferdinand Peter, 5:0/6:0 (75./85.) Michael Bischof - SR: Moritz Fischer (SpVgg Ebermannsdorf) - Zuschauer: 90

(koa) Bei den Mannschaften merkte man in der Anfangsphase die Bedeutung des Spiels an. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Zwingende Torchancen waren bis dato Mangelware. Somit dauerte es bis zur 25. Minute, als die erste gefährliche Torchance durch Michael Schlegl, der mustergültig über die Seite der beiden Hirsch-Brüder freigespielt wurde, zu verzeichnen war.

Anschließend hätte der SVF, mehrfach das 1:0 erzielen können, scheiterte aber entweder an sich selbst oder an Torwart Schmidt. In der zweiten Halbzeit sollten aber die Zuschauer für alles entschädigt werden. Den Torreigen eröffnete Sturmführer Michael Schlegl im zweiten Versuch nach einen Freistoß von Johannes Dotzler. Das 2:0 erzielte wiederum Schlegl, als er durch einen klasse Pass von Lukas Hirsch auf die Reise geschickt wurde, den Torwart umkurvte und locker einschob.

Das 3:0 steuerte Michael Bischof nach starker Vorarbeit von Michael Schlegl bei. Das sollte aber nicht das letzte sein. Das 4:0 machte der unermüdlich kämpferische Ferdinand Peter. Für das 5:0 und 6:0 sorgte der an diesen Tag stark aufspielende Michael Bischof. Die Germanen waren an diesem Sonntag harmlos.

TuS/WE Hirschau - TuS Rosenberg 0:5 (0:1)

Tore: 0:1 (31.)Maximilian Glöckner, 0:2 (58.) Philipp Witzel, 0:3 (79.) Christoph Bäumler, 0:4 (85.)Daniel Mendl, 0:5 (89.) Pascal Behringer - SR: Klaus Seidl (TSV Flossenbürg) - Zuschauer: 192

(cgh) Eine peinliche Heimniederlage kassierte der TuS/WE gegen die Herzogstädter. Man kann Spiele verlieren, aber wenn es auf diese Art und Weise passiert, hat das doch einen faden Beigeschmack. Defensiv insbesondere über Außen enorm anfällig, dazu anfängerhafte Abspielfehler - der Auftritt der Kaoliner erzeugte nur Kopfschütteln.

Der TuS Rosenberg wurde insbesondere im zweiten Abschnitt zum Toreschießen eingeladen und aus Sicht des TuS/WE kann man nur mehr als froh sein, dass die Truppe von Rainer Summerer eine Vielzahl an großen Torchancen ungenutzt ließ, so dass der TuS/WE mit den fünf Gegentoren sogar noch gut bedient war. Sicherlich war man personell geschwächt und die Formation musste geändert werden, aber zumindest kämpfen und dagegenhalten kann man. Bleibt zu hoffen, dass man nun schnell die Kurve kriegt, denn in einer Woche empfängt man den SC Luhe/Wildenau - tritt man da ähnlich auf wie, droht die nächste Ladung.

1. FC Rieden - TSV Königstein 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 (24.) Florian Holfelder - SR: Dieter Haller (BSC Regensburg) - Zuschauer: 195 - Gelb-Rot: (87.) Pascal Hirteis (Rieden), wegen Haltens, (90.+2.) Stefan Pirner (Königstein), foulspiel

(riw) Zittersieg in Rieden! So lautet das Fazit eines durchschnittlichen Kreisligaspiels, in dem sich weitgehend das Geschehen im Mittelfeld abspielte. Beide Abwehrreihen waren von Anfang an bedacht, ja kein Gegentor zu kassieren. Auf Vorlage von Riedens Daniel Humml wurde Florian Holfelder über die rechte Seite in die Gasse geschickt, und dieser zielte auf den langen Pfosten und konnte Torwart Bunzel zum Treffer des Tages überwinden. Dies sollte über weite Strecken die einzige nennenswerte Chance des FC sein, der zwar das Spiel in der Hand hatte, aber außer Einzelaktionen nichts zwingendes aufs gegnerische Tor brachte.

Im zweiten Spielabschnitt war es dann der TSV, der sich durch Nachlässigkeiten in der FC-Deckung vier Hochkaräter herausspielen aber nicht verwandeln konnte. Daniel Humml setzte kurz vor Schluss von der Mittellinie noch einen Schuss an, der über dem am Sechzehner stehenden TSV-Torwart hinweg auf der Oberkante der Latte landete. Schiedsrichter Dieter Haller kam bis zur 72. Minute ohne gelbe Karte aus, zückte in der 87. und 90. aber dennoch gelb-rot für beide Teams in einem fair geführten Spiel, bei dem für beide Mannschaften viel auf dem Spiel stand.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.