31.07.2018 - 13:19 Uhr
AmbergSport

In der schönen, kalten Moldau

Während die jüngeren Athleten von CIS Amberg vor heimischem Publikum beim Priatentriahtlon in Amberg kämpfen, zieht es das Ligateam zur Challenge nach Prag und einen Athleten zum Ironman nach Hamburg.

Die Triathleten von CIS Amberg im Ziel der Challenge Prag: Von links Leopold Grimm, Lorena Schober, Florian Berdich, Nico Krohnfoth, Claudia Mai, Noah Treptow und Franjo Schmidt.
von Autor BHAProfil

Schwimmen in der erfrischend 17 Grad kalten Moldau, stetige Antritte auf einem verwinkelten Stadtkurs und eine Laufstrecke mitten in der Altstadt sorgen bei der Challenge Prag für eine einzigartige Atmosphäre. Die dort unter anderem angebotene Sprintdistanz mit 400 Metern Schwimmen, 18 Kilometern Rad und 5 Kilometern Laufen ist für Ligaathleten nahezu perfekt als Trainingswettkampf geeignet.

Auch wenn die Wechselzone mit ihrer 800 Meter Länge sehr gewöhnungsbedürftig war, zeigte das Ligateam des CIS Amberg einen starken Auftritt. Alle Athleten konnten den Schwimmpart mit vorderen Plätzen absolvieren. Im Anschluss gelang Claudia Mai wieder ein starker Auftritt, als eine der ersten Frauen vom Rad gestiegen, sprintete sie beim Laufen nach ganz vorne und lief als Gesamtsiegerin ins Ziel.

Ebenfalls in Top-Form präsentierten sich Leopold Grimm und Nico Krohnfoth, welche im Gesamtfeld den dritten und sechsten Platz belegen konnte. Die übrigen Teilnehmer standen dem nicht nach, Lorena Schober landete in der weiblichen Jugend auf Rang drei, Noah Treptow, Florian Berdich und Franjo Schmidt belegten in der gleichen Klasse die Plätze vier bis sechs.

Eine längere Anreise zu einer wesentlich längeren Distanz hatte Hans Dirmeier zum Ironman Hamburg. Hier kam es heuer zu einem Kuriosum: Aufgrund von Blaualgen musste das Schwimmen in der Alster abgesagt und durch einen 6-Kilometer-Lauf zu Beginn ersetzt werden, somit entfiel für 2500 Teilnehmer die bei 33 Grad Luftemperatur heiß ersehnte Abkühlung zu Beginn des Rennens. Die 180 Radkilometer brachten durch viel Wind etwas Abkühlung, bevor die Hatz auf dem abschließenden Marathonlauf nach 42 weiteren Kilometern in der Hamburger Innenstadt vor zehntausenden Zuschauern endete. Dirmeier landete nach 11:51:14 Stunden auf Rang 61 seiner Altersklasse.

Beschaulicher war die Landschaft beim 29. Hofheimer Triathlon über die klassische olympische Distanz von 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Rad und 10 Kilometer Laufen. Hier setzte sich Heike Uhl bereits beim Schwimmen vom übrigen Damenfeld ab, baute ihren Vorsprung auf dem Rad weiter aus, so dass in der abschließenden Hitzeschlacht beim Laufen trotz Krämpfen durch die Hitze genügend Reserven vorhanden waren, um den Gesamtsieg bei den Damen zu holen.

Hans Dirmeier in Hamburg.

Heike Uhl in Hofheim.

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