28.09.2018 - 16:14 Uhr
AmbergSport

Sieglos-Gipfel bei Germania

Der SC Luhe-Wildenau bekommt es in der Fußball-Kreisliga Süd schon wieder mit einem Verfolger zu tun. In Haselmühl steigt ein Vilstalderby und in Amberg das Kellerduell, in dem beide Mannschaften händeringend die Punkte benötigen.

Mit mageren zwei Punkten nach zehn Spielen steht der SC Germania Amberg (Bild) mit dem Rücken zur Wand. Genauso wie der Gast TSV Königstein, der ebenfalls noch ohne Sieg in dieser Saison ist.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

(frü) Neben Schlusslicht Germania Amberg und TSV Königstein, die im direkten Duell aufeinandertreffen, ist auch der TuS Schnaittenbach unter Druck. Bei einer Niederlage in Utzenhofen könnte der Neuling auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

TuS Rosenberg - SV 08 Auerbach (Sa., 15 Uhr)

(kok) Die Auerbacher treten als geschlossenes, technisch versiertes Kollektiv auf, sind also schwer auszurechnen. Nach anfänglichen Problemen und einem Trainerwechsel haben sich die Gäste nun gefangen. Rosenbergs Trainer Rainer Summerer wird seine Truppe wieder perfekt auf den Gegner einstellen, um sich mit einem couragierten Auftritt einen Sieg zu erarbeiten.

SC Luhe-Wildenau - SV Schmidmühlen (Sa., 16 Uhr)

Pünktlich zur Wülnauer Kirwa steigt das Top-Spiel im Michael-Höhbauer-Stadion. Während die Gäste am vergangenen Wochenende in Hirschau verloren und auf Rang vier abrutschten, baute der SC Luhe-Wildenau seinen Vorsprung auf Rang zwei mit einem Sieg beim direkten Verfolger Vilseck auf vier Zähler aus. Dabei zeigte die Rittner-Elf in allen Mannschaftsteilen eine ganz starke Leistung. Dass keiner der SC-Spieler abhebt, dafür wird aber durch die Trainer der Oberwildenauer schon gesorgt. Denn allen ist klar, dass man kein Spiel leichtfertig angehen darf, wenn man nicht eine böse Überraschung erleben möchte.

Germania Amberg - TSV Königstein (Sa., 16 Uhr)

(tne) Beide Teams sind ohne Sieg und stecken mit nur zwei Punkten auf den beiden direkten Abstiegsrängen fest. Die Hausherren zeigten in der Vorwoche bei der 3:7-Klatsche gegen Rieden bis zur 60. Minute eine kämpferische Vorstellung und konnten einen 0:2- und 2:3-Rückstand ausgleichen, um dann in der letzten halben Stunde doch wieder auseinanderzufallen. Die Männer von Trainer Stefan Jokiel wollen es diesmal besser machen und über 90 Minuten eine konstant kämpferische Leistung an den Tag legen, um endlich den ersten Heimsieg seit über eineinhalb Jahren einfahren zu können. Dieser ist auch bitter nötig, denn sollte wieder kein Erfolg gelingen, wird der Klassenerhalt immer schwieriger. Die Gäste kamen im Nachholspiel in Utzenhofen mit 1:5 unter die Räder. Sollten die Germanen die in dieser Saison bereits gezeigten guten Leistungen über die gesamten 90 Minuten auf den Platz bringen, könnten die SC-Fans beim anschließendem Weinfest im Sportheim endlich wieder einen Heimsieg feiern.

ASV Haselmühl - 1. FC Rieden (So., 15 Uhr)

(pme) Zum Vilstalderby kommt mit dem FC Rieden die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga ins Vilstalstadion. Mit 21 Punkten belegen die Gäste Rang drei, wobei 15 Punkte auf des Gegners Plätzen geholt wurden. So wurde zuletzt Germania Amberg mit 3:7 deklassiert. Die Fleischmann-Truppe hat einige gefährliche Torjäger in ihren Reihen, vor allem auf Maximilian Nimsch (9 Tore) und auch Daniel Humml (4 Tore) muss man ein besonderes Augenmerk werfen. Allerdings gehört die Abwehr nicht zu den stärksten der Liga. Der ASV ist seit vier Spieltagen ungeschlagen und hat im September bereits zehn Punkte geholt. So wurde auch gegen vordere Mannschaften gepunktet, beziehungsweise gewonnen. Mit einem Sieg gegen den FCR könnte das Eckl-Team zu den Gästen aufschließen. Dies erfordert allerdings eine ähnlich konzentrierte Leistung wie in den letzten Begegnungen (Reserven 13.15 Uhr).

DJK Utzenhofen - TuS Schnaittenbach (So., 15 Uhr)

(aun) Aufsteiger TuS Schnaittenbach konnte sich in der Kreisliga noch nicht recht behaupten. Ein Sieg und zwei Unentschieden sind die Ausbeute. Vor zehn Tagen trat dann Spielertrainer Turan Bafra zurück, am vergangenen Wochenende sah Fabian Hirmer die Rote Karte. Das Ergebnis gegen Auerbach (2:3) zeigte aber, dass die Mannschaft trotz der Rückschläge intakt ist. Bei Utzenhofen geht die Formkurve wieder nach oben: Nach der Heimniederlage gegen Rieden (2:3) gewann die DJK im Pokal gegen Tremmersdorf (3:0) und in der Liga gegen Königstein (5:1). Ob diese Siege nun der erhoffte Befreiungsschlag waren, muss sich gegen den TuS Schnaittenbach zeigen. Trainer Matthias Rascher war mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden, beklagt aber die Verletzung von Tobias Eichermüller. Wichtig für die DJK wird sein, über die volle Spielzeit als Einheit aufzutreten, dann ist ein Heimerfolg möglich.

SV Freudenberg - FV Vilseck (So., 15.15 Uhr)

(koa) Nach der ersten Heimniederlage gegen Rosenberg steht für die Hauer-Elf bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast ist der FV Vilseck, der ein absolutes Spitzenteam stellt und sicherlich bis zum Ende der Spielzeit um den Aufstieg mitspielen wird. Somit ist die Favoritenrolle klar vergeben, alles außer einer Niederlage wäre für den SVF eine positive Überraschung. Vor allem der Auftritt nach dem 0:3 gegen Rosenberg sollte den Freudenbergern Mut machen, kämpften sie sich mit einer couragierten Leistung ins Spiel zurück und wären fast noch mit dem Ausgleich belohnt worden. Trainer "Gebi" Hauer wird auf jeden Fall die richtige Marschroute parat haben, es gilt nur noch, diese umzusetzen. Auch bleibt abzuwarten, wie der FV die Niederlage im Spitzenspiel gegen Luhe-Wildenau verdaut hat.

TuS/WE Hirschau - 1. FC Schlicht (So., 15.15 Uhr)

(cgh) Doch ein klein wenig überraschend entführte der TuS/WE die drei Zähler aus Schmidmühlen, musste den Sieg jedoch teuer bezahlen, denn Kapitän Martin Kügler verletzte sich kurz vor Schluss am Knie. Das trübt natürlich die Freude der Kaoliner, nichtsdestotrotz wartet nun im Hirschauer Sportpark mit dem Aufsteiger Schlicht die nächste Aufgabe. Dass der Neuling bislang nicht so recht in die Gänge kommt, trotz einiger routinierter Akteure mit teils Regionalliga-Erfahrung, ist schon überraschend. Dem Mittelfeld hechelt die Truppe von Trainer Stephan Braun hinterher, der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt auch gerade mal vier Punkte. Aber - und hier muss der TuS/WE auf der Hut sein - beide Saisonsiege fuhr Schlicht auswärts ein, nur eine einzige Partie (Auerbach) ging verloren. TuS/WE-Trainer Jörg Gottfried steht nur ein stark dezimiertes Aufgebot zur Verfügung. Bislang jedoch konnten die nachrückenden Spieler die Ausfälle erfreulicherweise kompensieren.

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